„Mood up“: Niederösterreich startet Jugendkonferenzen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Mit dem Programm „Mood up“ will Niederösterreich die psychosoziale Gesundheitskompetenz von Jugendlichen stärken. Bei Jugendgesundheitskonferenzen sollen 12- bis 20-Jährige selbst Projekte entwickeln und umsetzen, so der ORF.

Das vom NÖGUS initiierte Programm soll jungen Menschen helfen, Belastungen und Leistungsdruck besser zu bewältigen. Landesrat Anton Kasser (ÖVP) stellte das Projekt vor und betonte, dass die Jugendlichen selbst im Mittelpunkt stehen. Sie seien die Hauptakteure, die die Konferenzen durch ihr Engagement gestalten würden.

Landesrat Martin Antauer (FPÖ) erklärte das Ziel: Junge Menschen sollen Belastungen früh erkennen, lernen damit umzugehen und wissen, wie sie Unterstützung finden können. Das Programm richtet sich an Zwölf- bis 20-Jährige an Schulen und in Jugendeinrichtungen.

Vielfältige Projektideen aus Workshops

Umgesetzt wird „Mood up“ gemeinsam mit der Initiative „Tut gut“. Volker Knestel, Geschäftsführer des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds, hob hervor, dass durch aktive Beteiligung der jungen Menschen neue Ideen entwickelt werden können. In Workshops sollen die Jugendlichen konkrete Projekte erarbeiten.

Die Bandbreite möglicher Projekte sei groß, so Projektkoordinatorin Sabine Brandstetter. Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigten eine Vielfalt von Tanzworkshops über Selbstverteidigungskurse und das Basteln von Boxsäcken bis hin zu Entspannungsmethoden zur Stressbewältigung. Auch die Beschäftigung mit Essen aus verschiedenen Ländern sei möglich.

500 Euro Förderung pro Gruppe

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen ihre Themen selbst und entwickeln dazu eigene Projekte mit Umsetzungspartnern. Pro Projektgruppe stehen bis zu 500 Euro Förderung zur Verfügung. Jugendeinrichtungen, Schulen und Gemeinden unterstützen die Durchführung, dafür sind eigene Informationsveranstaltungen geplant.

Die erarbeiteten Projekte werden bei den Jugendgesundheitskonferenzen präsentiert. In den nächsten Wochen folgen die ersten Informationsveranstaltungen. Die ersten Konferenzen sind für 17. Juni 2027 in Amstetten und 24. Juni 2027 in St. Pölten geplant. 2028 sollen Mistelbach, Zwettl und Wiener Neustadt folgen.

Das Projekt startet Anfang Jänner 2027 und läuft zwei Jahre.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3371407/

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