Mordanklage nach Tötung einer 36-Jährigen im Bezirk Mistelbach

Nach der Erdrosselung einer 36-jährigen Frau im Jänner hat die Staatsanwaltschaft Korneuburg Mordanklage gegen einen 47-Jährigen eingebracht. Der Beschuldigte hatte gestanden, seine Lebensgefährtin nach einem Streit getötet zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hat Anklage wegen Mordes gegen einen 47-Jährigen erhoben. Der Mann hatte zugegeben, am 5. Jänner seine Lebensgefährtin erdrosselt zu haben. Das bestätigte Behördensprecherin Gudrun Bischof am Donnerstag gegenüber der APA. Die Tat ereignete sich im Bezirk Mistelbach nach einem Streit zwischen dem Paar.
Der Beschuldigte soll einige Tage später einen Bekannten über die Tötung in Kenntnis gesetzt haben. Dieser erstattete am 13. Jänner Anzeige bei der Polizei. Die Leiche der 36-Jährigen wurde daraufhin in einem Erdkeller auf dem Grundstück des Mannes gefunden. Bei dem Opfer handelt es sich um eine deutsche Staatsbürgerin.
An der Adresse in der Weinviertler Gemeinde soll es bereits zuvor polizeiliche Einsätze gegeben haben. Die Mordanklage ist laut Bischof noch nicht rechtskräftig. Ein Termin für den Geschworenenprozess am Landesgericht Korneuburg steht daher noch nicht fest.
Hilfsangebote: In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter 0800-222-555 (www.frauenhelpline.at), beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser unter www.aoef.at, beim Frauenhaus-Notruf unter 057722, bei den Österreichischen Gewaltschutzzentren unter 0800/700-217 (www.gewaltschutzzentrum.at), beim Polizei-Notruf 133 sowie in Niederösterreich beim NÖ Frauentelefon unter 0800-800 810.
Quelle: APA
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