Motorraddiebe nach Flucht in Rumänien gefasst

Zwei Rumänen stahlen vier Motorräder aus einem Geschäft im Bezirk Baden und flohen in ihre Heimat. Nach einer Verfolgungsjagd in Ungarn kippte ihr Kastenwagen um, die Männer entkamen zu Fuß. Nun wurden sie ausgeliefert und sitzen in Wiener Neustadt in Haft.
Zwei rumänische Staatsbürger im Alter von 21 und 25 Jahren sind nach einem spektakulären Motorraddiebstahl in Niederösterreich und einer Flucht über mehrere Länder gefasst worden. Die Männer hatten in der Nacht auf den 22. Februar vier neue Motorräder aus einem Geschäft im Bezirk Baden gestohlen, in einen Kastenwagen verladen und waren über Ungarn Richtung Rumänien geflüchtet.
Das Landeskriminalamt Niederösterreich konnte das Fluchtfahrzeug rasch ausfindig machen. Gegen 10 Uhr wurde der Kastenwagen von der ungarischen Polizei an der Grenze zu Rumänien entdeckt. Der Lenker versuchte, einem Anhalteversuch zu entkommen, beschleunigte und raste über die nächste Autobahnabfahrt davon.
Auf rumänischem Staatsgebiet kippte der Kastenwagen um. Die beiden Verdächtigen flüchteten zu Fuß, die vier gestohlenen Motorräder wurden sichergestellt. Der Schaden durch den Einbruchsdiebstahl bei dem Motorradhändler beläuft sich auf rund 50.000 Euro.
Festnahmen in Italien und Rumänien
Die Spurenauswertung führte zu den beiden Rumänen. Gegen sie wurden Europäische Haftbefehle ausgestellt. Der 21-Jährige wurde am 1. September in Italien festgenommen, sein 25-jähriger Komplize am 14. September in seiner Heimat.
Nach ihrer Auslieferung nach Österreich wurden die beiden Männer in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Sie verweigerten die Aussage, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.
Quelle: APA
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