Motorradlenker flüchtete vor Polizei und verletzte vier Menschen

Mathias FischerMathias Fischer
Polizistin in Uniform vor Einsatzfahrzeug mit Blaulicht in Österreich
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Ein 23-jähriger Wiener hat am Freitagabend in Maria Lanzendorf im Bezirk Bruck an der Leitha bei einer Flucht vor einer Verkehrskontrolle einen Unfall mit vier Verletzten ausgelöst. Der Motorradfahrer kollidierte mit einem Auto, nachdem er offenbar eine rote Ampel überfahren hatte.

Der Motorradlenker war gemeinsam mit einem weiteren Biker vor einer Polizeikontrolle davongefahren. Auf einer Kreuzung stieß er mit einem Pkw zusammen. Der 23-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Universitätsklinikum Wiener Neustadt eingeliefert. Drei Insassen des Autos wurden leicht verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Acht Motorräder deutlich zu schnell unterwegs

Die Beamten hatten auf der B11 insgesamt acht Motorräder wahrgenommen, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhren. Als die Polizei die Gruppe anhalten wollte, gaben zwei der Lenker Gas und rasten davon.

Der 23-jährige Autolenker aus dem Bezirk Baden sowie seine beiden Mitfahrerinnen – eine 18-Jährige und eine 21-Jährige aus Wien – wurden ins Landesklinikum Baden gebracht. Sie erlitten nach Angaben der Polizei leichte Blessuren.

Anzeige und weitere Ermittlungen

Der Motorradfahrer wird nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt. Bezüglich des zweiten geflüchteten Bikers laufen die Erhebungen zur Ausforschung noch, teilte die Polizei in einer Aussendung mit.

Quelle: APA

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