Motorradlenker nach Sturz elf Stunden im Freien

Pia ProdingerPia Prodinger
Polizistin mit Blaulicht auf Einsatzfahrzeug in Österreich
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Ein 63-jähriger Motorradfahrer aus dem Bezirk Weiz ist nach einem Unfall in der Oststeiermark erst nach elf Stunden gefunden worden. Der Mann stürzte mit seiner Maschine einen Abhang hinunter und überlebte die Nacht schwer verletzt im Freien.

Der 63-Jährige war am Donnerstag gegen 20 Uhr mit seinem Motorrad auf einer Gemeindestraße in Höfling am Kulm unterwegs, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Freitag mitteilte. Vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Nach rund drei Metern blieb er auf einem Abhang liegen, das Motorrad stürzte weiter hinunter.

Aufgrund seiner schweren Verletzungen konnte sich der Mann nicht zur Straße bewegen. Seine Hilferufe blieben ungehört. Weil er zuvor beim Paragleiten gewesen war, deckte er sich mit dem Gleitschirm zu. Dieser bewahrte ihn vor einer Unterkühlung während der Nacht.

Rettung am Freitagmorgen

Erst gegen 7 Uhr am Freitagmorgen hörte eine Spaziergängerin das Rufen des Verunglückten und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Freiwillige Feuerwehr Puch barg den Schwerverletzten aus dem unwegsamen Gelände.

Nach der Erstversorgung wurde der 63-Jährige vom Rettungshubschrauber C12 des ÖAMTC ins LKH Graz geflogen.

Quelle: APA

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