Museum Niederösterreich zeigt Zukunftsszenarien bis 2100

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Ab 9. Oktober präsentiert das Museum Niederösterreich in St. Pölten die Ausstellung „United Nature Democracy (UND)“. Die Schau entwirft mögliche Szenarien für das Leben zwischen 2040 und 2100 – vom Wohnen über Arbeit bis zum Zusammenleben mit der Natur.

Das Museum Niederösterreich in St. Pölten widmet sich ab 9. Oktober der Zukunft. Die Ausstellung „United Nature Democracy (UND). Mutige Zukunftserzählungen für 2040-2100“ präsentiert Visionen, wie Menschen künftig leben, arbeiten und mit der Natur koexistieren könnten. Im Museumsgarten können Besucher an 15 Audiostationen verschiedene Erzählungen anhören. Eine speziell gestaltete Fahne symbolisiert die United Nature Democracy als Vision und Experimentierfeld für verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung.

Die präsentierten Geschichten behandeln Themenfelder wie Demokratie, Bildung, Mobilität, Gesundheit, Kultur, Arbeit, Landwirtschaft und Technologie. Sie zeichnen Bilder einer Zukunft, die im Einklang mit der Natur steht. Entstanden sind die Erzählungen aus der Sicht der Generation Z (Jahrgänge 1995 bis 2012), unterstützt durch Künstliche Intelligenz.

Fahne als Symbol für neue Demokratie

Im Garten des Museums weht die vielfarbige Fahne der United Nature Democracy. Der Begriff „United“ steht für das Miteinander von Menschen aller Generationen, mit anderen Spezies sowie mit KI und künftiger Superintelligenz. „Nature“ rückt die Natur ins Zentrum des zukünftigen Wohlstands. „Democracy“ erfordert die lebendige Vorstellung einer mehr-als-menschlichen Welt, die gemeinsam mit der Natur und durch intelligente Maschinen verwirklicht wird.

Werke von Hundertwasser und Weinberger

Zusätzlich zeigt die Ausstellung Arbeiten von Friedensreich Hundertwasser und Lois Weinberger, die sich mit dem Verhältnis von Mensch und Natur auseinandergesetzt haben. Die Impuls-Ausstellung läuft bis 16. Mai 2027.

Entwickelt wurde die Schau von der Zukunftsplattform ReGenerativa unter der künstlerischen Leitung von Christoph Thun-Hohenstein und dem Institute of Design Research Vienna gemeinsam mit dem Regenerative Design Lab der Universität für angewandte Kunst Wien. Umgesetzt wurde sie in Kooperation mit dem Museum Niederösterreich.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich unter www.museumnoe.at und www.regenerativa.at.

Quelle: APA

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