Muslime und Christen diskutieren über Wirtschaftsethik

Im Vorarlbergmuseum treffen am 17. November zwei Theologen aufeinander, um über Wirtschaft aus religiöser Sicht zu sprechen. Der Dialog zwischen Islam und Christentum widmet sich Gewinnstreben, sozialer Verantwortung und Gerechtigkeit.
Unter dem Titel "Gott. Glaube. Geld." laden mehrere Organisationen zu einem interreligiösen Austausch ins Vorarlbergmuseum ein. Wie prägen religiöse Überzeugungen wirtschaftliches Handeln? Welche ethischen Prinzipien lassen sich in modernen Finanzsystemen wiederfinden? Diese Fragen stehen im Zentrum der Veranstaltung.
Als Impulsgeber treten Dr. Mohamed Bassam Kabbani und Dr. theol. Georg Pfleiderer auf. Kabbani ist Islamwissenschaftler an der Universität Wien, war akademischer Leiter eines Hochschullehrgangs für islamische Religionspädagogik und unterrichtet am TGM Wien. Pfleiderer lehrt Systematische Theologie und Ethik an der Universität Basel, sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Wirtschaftsethik und dem Verhältnis von Christentum und Kapitalismus.
Moderiert wird das Gespräch von Annette Raschner, Redakteurin beim ORF Landesstudio Vorarlberg. Die Diskussion beleuchtet die Balance zwischen Profit und Verantwortung sowie die Rolle religiöser Werte in Sozialstaaten.
Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 17. November 2026, um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Organisiert wird der Abend von Caritas Vorarlberg, der Katholischen Kirche Bregenz, der Diözese Feldkirch, der Moscheegemeinde ATIB Bregenz, der Landeshauptstadt Bregenz und dem Vorarlberger Landestheater.
Quelle: https://www.bregenz.gv.at/rathaus/news/gott-glaube-geld-christinnen-und-musliminnen-im-gespraech
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