Mutmaßlicher Tankstellenräuber stellte sich der Polizei

Ein 30-Jähriger hat sich am 22. September auf der Polizeiinspektion Wels Pernau (Bezirk Wels) gestellt und den Raubüberfall auf eine Tankstelle am 6. September gestanden. Der Mann wurde festgenommen und in die Justizanstalt Wels gebracht.
Der 30-Jährige soll laut Polizei für den bewaffneten Überfall auf die Tankstelle in Wels verantwortlich sein. Er erschien persönlich auf der Polizeiinspektion und gab an, die Tat begangen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete daraufhin seine Festnahme an.
Als Motiv nannte der Mann Schulden aus einem gescheiterten Suchtgiftgeschäft. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er in die Justizanstalt Wels überstellt.
Überfall mit Schusswaffe
Bei dem Überfall am 6. September gegen 20.20 Uhr soll ein maskierter Täter die Tankstelle durch einen Hintereingang betreten haben. Dort bedrohte er zwei Personen, die sich im Lager aufhielten, mit einer Schusswaffe und forderte den Tresorschlüssel. Einer der beiden Personen setzte er die Waffe an den Kopf.
Da es sich bei den beiden nicht um Angestellte handelte, ging der Täter in den Verkaufsraum. Dort bedrohte er einen 22-jährigen Mitarbeiter, repetierte die Waffe und zwang ihn, die Kassenlade zu öffnen. Der Täter nahm Bargeld an sich und flüchtete durch den Hintereingang.
Der Mitarbeiter löste den Alarm aus und forderte Kunden auf, den Notruf zu wählen. Die beiden Personen im Lager verständigten ebenfalls die Polizei. Eine sofortige Fahndung blieb zunächst erfolglos.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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