Mutter soll Tochter in Linienbus attackiert haben

Mona HopfingerMona Hopfinger
Steeg-Gosau Bahnhof: Bus mit Blaulicht und Notruf-Symbol
© Mit KI (Gemini) generiert

Eine 45-Jährige aus Wien soll am 17. August in einem Linienbus ihre 13-jährige Tochter mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Der Vorfall ereignete sich in Bad Goisern (Bezirk Gmunden). Die Frau wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

Ein Buslenker setzte am 17. August gegen 13.40 Uhr einen Notruf ab. Er gab an, dass in seinem Fahrzeug eine Person mit einem Messer andere Fahrgäste bedrohe. Der Bus befand sich zu diesem Zeitpunkt am Bahnhof Steeg-Gosau in Bad Goisern.

Als die Polizeibeamten eintrafen, bot sich ihnen eine unübersichtliche Lage. Rund 15 Passagiere standen in der Nähe des Bahnhofs. Auf einer Bank saß eine 45-Jährige aus Wien, die laut Polizei stark am Hals blutete. Ihre 13-jährige Tochter, ebenfalls am Hals verletzt, hielt sich im Büro des Fahrdienstleiters auf.

Zeugen berichteten den Ermittlern, dass die Wienerin kurz zuvor im Bus ihre Tochter mit einem Messer angegriffen und am Hals verletzt haben soll. Zwei Fahrgäste griffen ein und verhinderten laut Polizei Schlimmeres. Anschließend soll sich die Frau selbst mit der Tatwaffe am Hals und an der Hand verletzt haben. Während der Attacke habe die 45-Jährige immer wieder „Dämon“ geschrien, wie die Polizei mitteilte.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurde die Frau in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: https://www.polizei.gv.at/ooe/presse/aussendungen/presse8cfc.html?prid=7646764c7742676341724d3d&pro=0

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