NachbarschaftsKultur zieht positive Bilanz für 2026

Mathias FischerMathias Fischer
Gruppe von Menschen feiert mit Blumenstrauß in einem Innenraum
© Marktgemeinde Eisgarn

Die NachbarschaftsKultur hat bei ihrer Generalversammlung Ende Juni ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 präsentiert. Die Zusammenlegung der drei bisherigen Regionen bewährte sich organisatorisch und verbesserte die Kooperation in den Gemeinden.

Die NachbarschaftsKultur blickte am 30. Juni 2026 bei ihrer Generalversammlung auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Die organisatorische Vereinigung der früheren Regionen Nord, Mitte und Süd hat sich bewährt und ermöglicht eine verbesserte Kooperation in den Gemeinden.

Die Fahrdienste bilden weiterhin einen zentralen Bereich der Initiative. Durch intensivierte Fahrgemeinschaften können mehrere Menschen gleichzeitig unterstützt werden. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass Fahrten möglichst regional von Ehrenamtlichen aus der eigenen oder einer angrenzenden Gemeinde durchgeführt werden.

Vielfältige Begegnungsangebote ausgebaut

Neben den Fahrdiensten wurden zahlreiche Begegnungsformate fortgesetzt und ausgeweitet. Dazu gehören MahlZeit, Bewegungsgruppen, Erzählcafés und Geburtstagsfrühstücke. Neu hinzugekommen sind die „Ankerpunkte“ zum Thema Demenz sowie weitere Angebote. Diese Formate schaffen Begegnung, fördern soziale Kontakte und stärken das Miteinander in den Gemeinden.

Für die Zukunft sind weitere Projekte geplant: Ein regionaler Veranstaltungskalender, Begegnungsbänke, der Ausbau des „WissensSchatz – VermittlungsPlatzes“ und ein geplanter Gesundheitspass sollen dazu beitragen, Menschen noch besser zu vernetzen und die Gemeinschaft weiter zu stärken.

Bedeutung für den ländlichen Raum betont

Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland von der Karl Landsteiner Privatuniversität unterstrich im Rahmen der Generalversammlung die große Bedeutung der Nachbarschaftshilfe im ländlichen Raum. Die NachbarschaftsKultur leiste einen wertvollen Beitrag zur sozialen Versorgung, zur Bewältigung des demografischen Wandels und zur Lebensqualität in den Gemeinden.

Die Initiative dankte allen Ehrenamtlichen, Gemeinden und Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr Engagement.

Quelle: https://www.eisgarn.gv.at/NachbarschaftsKultur_-_Gemeinsam_fuer_mehr_Miteinander

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