NEOS fordern gemeinsames Stadion für Austria und Salzburg

Die Pinken kritisieren die Pläne für ein reines Zweitliga-Stadion der Austria. Stattdessen soll geprüft werden, ob beide Salzburger Vereine die Red Bull Arena gemeinsam nutzen können – nach dem Vorbild von Mailand.
Die aktuellen Pläne für ein neues Austria-Stadion stoßen bei den NEOS auf Ablehnung. Ein Stadion, das nur für die 2. Liga ausgelegt ist und 20 Millionen Euro kosten soll, sei keine sinnvolle Lösung, so die Kritik.
„Eine Lösung, die für die Bundesliga nicht taugt und die Leichtathletik hinten anstellt, kann nicht die Beste sein“, erklärt NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch. Er verweist auf das Mailänder Modell, bei dem sich AC Mailand und Inter Mailand ein Stadion teilen.
Red Bull Arena als gemeinsame Spielstätte?
Die Red Bull Arena in Wals-Siezenheim stehe bereits zur Verfügung und funktioniere einwandfrei, argumentiert Rupsch. Warum diese Variante – die günstigste und praktikabelste – nicht diskutiert werde, bleibe ein Rätsel. Selbst der Bürgermeister habe diese Option für den Fall eines Bundesliga-Aufstiegs der Austria in Aussicht gestellt.
„Dann hätten wir ein unbenütztes Stadion ohne Verein“, warnt der NEOS-Mandatar vor einer möglichen Fehlinvestition.
Keine Blanko-Finanzierung
Die Pinken betonen, dass eine Spielstätte für die Austria notwendig sei. Allerdings dürfe kein „Koste es, was es wolle“-Projekt entstehen. NEOS fordern daher die Prüfung, ob die Austria in der Arena in Wals-Siezenheim untergebracht werden kann.
Fast alle Parteien hätten sich bereits dafür ausgesprochen, der Austria eine neue Heimstätte zu geben. Dass dies nicht günstig werde, sei von Anfang an klar gewesen. Der aktuelle Vorschlag für ein reines Zweitliga-Stadion sorge jedoch für Verwunderung und sei möglicherweise auch taktisch motiviert.
Quelle: https://salzburg.neos.eu/aktuelles-events/blog/2026/10/stadtstadion-fuer-die-austria
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