NEOS-Generalsekretär Hoyos diskutiert über Bundesheer

Mona HopfingerMona Hopfinger
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Douglas Hoyos, Generalsekretär der NEOS und Nationalratsabgeordneter, sprach bei einem Bezirkstreffen über Wehr- und Zivildienst, Neutralität und Bildungspolitik. Der für Landesverteidigung zuständige Politiker will den Wehrdienst attraktiver gestalten.

Bei einem offenen Bezirkstreffen der NEOS stand Douglas Hoyos für eine Diskussion über aktuelle politische Themen zur Verfügung. Der Nationalratsabgeordnete und Generalsekretär der Partei sprach über seine Schwerpunkte in der Landesverteidigung, Bildungsreformen und die erste Regierungsbeteiligung seiner Partei.

Attraktivität des Wehrdienstes steigern

Hoyos kündigte an, zunächst erheben zu wollen, welche Gründe junge Menschen für ihre Entscheidung zwischen Wehr- und Zivildienst haben. Darauf aufbauend soll der Wehrdienst gezielt attraktiver werden. Aus eigener Erfahrung beim Bundesheer wisse er, welchen Einfluss gute Ausrüstung und Führung auf die Motivation hätten. Verbesserungen sieht er auch bei der Familienverträglichkeit.

Neutralität und EU-Beistandspflicht

Zur österreichischen Neutralität betonte der Abgeordnete, dass man sich nicht zurücklehnen könne. Es reiche nicht, im Ernstfall auf die Hilfe der Nachbarn zu vertrauen. Seit dem EU-Beitritt sei die Neutralität verfassungsrechtlich abgeändert und eingeschränkt worden. Österreich wirke an der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU mit und habe sich zur Beistandspflicht nach Art 42 Abs 7 EUV bekannt. Hoyos tritt für eine starke europäische Verteidigung ein, die nicht von Systemen außerhalb Europas abhängig ist.

Als weiteren Schwerpunkt nannte Hoyos die Bildungspolitik. Maßnahmen wie der Chancenbonus, Pilotprojekte wie die sechsjährige Volksschule und die stärkere Deutschförderung seien genau jene Reformen, für die die NEOS angetreten seien. Vieles sei bereits umgesetzt oder in Umsetzung. Er forderte die Anwesenden auf, diese Erfolge selbstbewusst zu vertreten und nicht kleinzureden.

Der Politiker blickte auch auf die Anfänge der NEOS und den ersten Einzug ins Parlament zurück. Die erste Regierungsbeteiligung bezeichnete er als spannendste Phase seit der Parteigründung. Verändern könne man nur, wenn man mitgestalte. Viele der 9 1/2 Punkte auf den ersten Flyern seien heute umgesetzt, weitere in Arbeit.

Hoyos ist seit 2017 Abgeordneter zum Nationalrat und seit 2021 Generalsekretär der NEOS. Er baute die JUNOS als Jugendorganisation auf und war von 2014 bis 2019 deren Vorsitzender. Das nächste offene Bezirkstreffen findet am 19. November 2026 um 19 Uhr statt.

Quelle: https://wien.neos.eu/aktuelles/news/2026/10/bezirkstreffen-mit-douglas-hoyos

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