Neos kritisieren Standvergabe am Christkindlmarkt

Mona HopfingerMona Hopfinger
Auditbericht 2020: Geschlossene Hütte mit Dokumenten und Fragezeichen.
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Neos bemängeln die Vergabepraxis für Stände am Salzburger Christkindlmarkt. Trotz neuer Marktordnung bleibe das Verfahren intransparent, so die Partei.

Der Stadtsenat hat die neue Marktordnung mit Mehrheit beschlossen. Die Vergabe der Stände am Salzburger Christkindlmarkt bleibt dabei jedoch unverändert, obwohl das Thema bereits im letzten Senat vertagt worden war. Im aktuellen Amtsbericht wurde ein Absatz ergänzt, der sich auf ein europakonformes Rechtsgutachten stützt.

Neos-Gemeinderat Lukas Rupsch übt scharfe Kritik an der Entscheidung: „Nur weil etwas formal in Ordnung ist, ist es noch lange nicht transparent. Die ÖVP hat wieder einmal ihre ganz eigene Vorstellung von Transparenz durchgesetzt“, so Rupsch. Er verweist darauf, dass der Stadtrechnungshof das Vergabeverfahren bereits 2020 als intransparent beanstandet habe.

Die Neos wollen nun per Anfrage klären lassen, welche Empfehlungen des Rechnungshofs tatsächlich umgesetzt wurden. Am bestehenden Ablauf ändere sich nichts: Der Verein Christkindlmarkt lege eine Liste vor, der Bürgermeister genehmige diese.

Rupsch macht alle zustimmenden Parteien für die weitere intransparente Vergabe mitverantwortlich.

Quelle: https://salzburg.neos.eu/aktuelles-events/blog/2026/10/transparente-standvergabe-am-christkindlmarkt

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