NEOS warnen vor Personaldebatten bei Festspielen

Die NEOS Salzburg zeigen sich besorgt über anhaltende Diskussionen um die personelle Aufstellung der Salzburger Festspiele. Trotz der Bestellung einer neuen Intendanz sei die Unruhe nicht beseitigt, warnt Landessprecher Sepp Schellhorn.
Die NEOS Salzburg betrachten die fortdauernden Personaldebatten rund um die Salzburger Festspiele mit Sorge. Obwohl eine neue Intendanz bestellt wurde, sei die Unruhe über die künftige personelle Besetzung noch nicht beendet, erklärt Landessprecher Sepp Schellhorn.
Lukas Crepaz habe in den vergangenen Jahren gezeigt, dass er für die wirtschaftliche Entwicklung der Festspiele unverzichtbar sei, betont Schellhorn. Gerade angesichts des bevorstehenden Umbaus des Festspielbezirks, einer der größten Herausforderungen der kommenden Jahre, brauche es Kontinuität und Professionalität.
Wechsel in der Intendanz erfordert Stabilität
Mit der neuen Intendanz stehe den Festspielen ohnehin ein bedeutender personeller und inhaltlicher Wechsel bevor, so der NEOS-Landessprecher. Deshalb müsse verhindert werden, dass die Institution durch weitere Personaldebatten in eine Phase der Unsicherheit gerate.
„Gerade jetzt, wo mit dem notwendigen Umbau des Festspielbezirks eine der größten Aufgaben der kommenden Jahre bevorsteht, braucht es Kontinuität, Professionalität und vor allem die konsequente Fortführung des bereits eingeschlagenen Weges.“
Die neue Intendanz solle die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeit aufzunehmen und die Festspiele weiterzuentwickeln, fordert Schellhorn. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass die großen Zukunftsprojekte nicht ins Stocken geraten.
Politik soll Verantwortung übernehmen
Die Politik sei nun gefordert, Verantwortung zu übernehmen, den Umbau abzusichern und alles dafür zu tun, dass Lukas Crepaz seine Arbeit im Interesse der Salzburger Festspiele fortsetzen könne. Es gehe um die Zukunft der Festspiele und nicht darum, Personalfragen politisch zu instrumentalisieren, so Schellhorn abschließend.
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