NEOS wollen Austria und Red Bull in einem Stadion

Die NEOS Salzburg fordern eine Prüfung, ob Austria Salzburg und Red Bull Salzburg das Stadion in Wals-Siezenheim gemeinsam nutzen können. Zunächst müsse das Land Salzburg offene Fragen zur Stadionnutzung klären.
NEOS-Gemeinderat Lukas Rupsch hält am Vorschlag fest, beide Salzburger Fußballklubs in der Anlage in Wals-Siezenheim unterzubringen. „Wir geben unseren Lösungsvorschlag nicht auf und wollen die offenen Fragen rund um das Stadion in Wals-Siezenheim klären“, erklärt Rupsch. Die Vorschläge der Stadtregierung ließen eine gemeinsame Nutzung weiterhin außer Acht.
Land Salzburg ist Eigentümer
Das Stadion gehört zu 100 Prozent dem Land Salzburg, Red Bull Salzburg und der FC Liefering sind lediglich Mieter. Deshalb müsse transparent gemacht werden, welche Investitionen das Land für Renovierungen, Sanierungen und Baumaßnahmen getätigt habe. Auch die vertraglichen Unterschiede zwischen den beiden Mietern müssten offengelegt und geprüft werden.
Kritik an 20-Millionen-Stadionprojekt
Rupsch kritisiert die geplante Stadionlösung der Stadt scharf: „Wir sind nicht bereit, das Risiko einzugehen, 20 Mio. Euro an Steuergeld in eine Stadionlösung zu investieren, für die zahlreiche Sportvereine weichen müssen und bei der gleichzeitig die Gefahr besteht, dass das Stadion bereits nach kurzer Zeit leer steht.“ Der Bürgermeister gehe eine Wette mit 20 Millionen Euro Steuergeld ein.
Der NEOS-Gemeinderat verweist darauf, dass der Bürgermeister selbst einräume, dass es im Falle eines Aufstiegs der Austria keine Alternative zu einer gemeinsamen Lösung geben werde. „Da muss man sich schon die Frage stellen: Warum geht man diesen Weg nicht gleich von Anfang an?“
Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz
Um die notwendigen Grundlagen zu schaffen, haben die NEOS auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes Fragen an das Land eingebracht. Ziel sei es, bestehende Verträge, bisherige Investitionen und tatsächliche Möglichkeiten einer gemeinsamen Stadionnutzung transparent zu machen. Für den FC Liefering müsse ein möglicher Ausweichort gefunden werden.
Quelle: https://salzburg.neos.eu/aktuelles-events/blog/2026/11/gemeinsam-statt-teuer
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