Nepalese wird Fachsozialbetreuer in Salzburg

Mona HopfingerMona Hopfinger
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© Mit KI (Gemini) generiert

Dawa Gyaltsen Lama kam vor rund drei Jahren aus Nepal nach Österreich. Mit Unterstützung der Diakonie Implacementstiftung schloss er die Ausbildung zum Fachsozialbetreuer Altenarbeit und Pflegeassistenten ab. Nun arbeitet er im Haus für Senioren Aigen in Salzburg.

Eine berufliche Ausbildung im Pflege- und Sozialbereich hat Dawa Gyaltsen Lama den Neustart in Österreich ermöglicht. Der gebürtige Nepalese absolvierte an der Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) des Diakoniewerks in Salzburg die Ausbildung zum Fachsozialbetreuer Altenarbeit und Pflegeassistenten. Heute ist er im Haus für Senioren Aigen in Salzburg tätig.

Vor seiner Ankunft in Österreich vor rund drei Jahren lebte Dawa viele Jahre in einem buddhistischen Kloster in Nepal. Dort studierte er buddhistische Philosophie und engagierte sich im sozialen Bereich. Menschen zu unterstützen, war ihm schon damals ein Anliegen.

Ausbildung mit finanzieller Absicherung

Nach seiner Ankunft in Österreich stand für Dawa rasch fest, dass er im Sozial- und Pflegebereich tätig sein möchte. „Dieser Beruf entspricht meinen Werten und meinen Interessen“, so der Nepalese. Gemeinsam mit seiner Frau suchte er nach einer Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren und gleichzeitig seine Familie finanziell abzusichern. Dawa ist verheiratet und Vater einer kleinen Tochter.

Seine Frau erfuhr durch einen persönlichen Kontakt von der Diakonie Implacementstiftung. Die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung und das AMS half Dawa dabei, sich voll auf seine Ausbildung und die Praxiseinsätze zu konzentrieren. „Als Ehemann und Vater war diese Unterstützung besonders wichtig“, erklärt er.

Intensive Ausbildung mit Begleitung

Die Ausbildung stellte Dawa vor Herausforderungen. Deutsch ist nicht seine Muttersprache, zudem musste er sich in einem neuen Bildungssystem und Berufsfeld zurechtfinden. Die Ausbildung beschreibt er als intensiv und herausfordernd, aber auch als sehr bereichernd.

Neben pflegerischen Kompetenzen lernte er, ältere Menschen personenzentriert zu begleiten und individuelle Bedürfnisse im Pflegealltag zu erkennen. Während der gesamten Ausbildungszeit – vom Vorbereitungskurs über Praktika bis zum Abschluss – wurde er begleitet. Bei Fragen zu Schule, Organisation oder Finanzierung standen ihm Ansprechpersonen zur Verfügung.

Vom Praktikum zur festen Anstellung

Die Praktika in Einrichtungen der Altenarbeit waren ein wesentlicher Teil der Ausbildung. Dort konnte Dawa sein Wissen in der Praxis anwenden und Berufserfahrung sammeln. Den erfolgreichen Abschluss in der Tasche, übernahm das Diakoniewerk Salzburg ihn ins Haus für Senioren Aigen.

„Heute habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und kann in einem Beruf arbeiten, der mir große Freude bereitet und für mich eine besondere Bedeutung hat“, sagt Dawa. Er würde diese Möglichkeit jedem empfehlen, der motiviert ist zu lernen und sich eine neue berufliche Zukunft aufzubauen.

Für Dawa ist der Abschluss kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Er hat einen Beruf gefunden, in dem er das leben kann, was ihm schon immer wichtig war: für andere Menschen da zu sein.

Mehr Informationen zu Ausbildungen in Pflege- und Sozialberufen gibt es auf www.zukunftsberufe.at. Informationen zur Unterstützung durch die Diakonie Implacementstiftung sind hier verfügbar.

Quelle: https://www.diakonie.at/news-stories/news/wenn-ausbildung-neue-wege-eroeffnet-vom-neustart-in-oesterreich-zum-fachsozialbetreuer-altenarbeit

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