Neue Ampel beim Heinzelsteg: Bauarbeiten gestartet

In der Villacher Straße haben die Arbeiten für eine Druckknopfampel auf Höhe des Heinzelstegs begonnen. Die Maßnahme soll die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger erhöhen. Stadt und Land investieren gemeinsam mit zwei Handelsunternehmen 1,37 Millionen Euro.
Auf Höhe des Heinzelstegs wird in der Villacher Straße eine neue Druckknopfampel errichtet. Gleichzeitig erfolgt eine Neuordnung der Fahrspuren. Die Bauarbeiten dauern bis Ende November.
Die Querung der vierspurigen B83 wird adaptiert, um den Radweg sicher in Richtung Waidmannsdorf weiterzuführen. In die Ampelanlage werden auch die bestehenden Ausfahrten der Märkte Hofer und Spar eingebunden.
Straßenbau- und Verkehrsstadträtin Sandra Wassermann betonte die Bedeutung der Radweganbindung an die Universität und den Stadtteil Waidmannsdorf. „Mit der neuen Ampelquerung wird der Heinzelsteg nun optimal eingebunden und ermöglicht eine sichere Querung der Villacher Straße für den Rad- und Fußverkehr“, erklärte sie. Die barrierefreie Gestaltung komme allen Nutzerinnen und Nutzern zugute.
Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber verwies auf die Notwendigkeit einer sicheren Querungsmöglichkeit für Nutzer des neuen Heinzelstegs. „Mit den jetzigen Maßnahmen sorgen wir für eine direkte und sichere Verbindung“, sagte der Straßenbaureferent. Das Land investiert rund 785.000 Euro in das Projekt.
Finanzierung durch mehrere Partner
Das Projekt ist Teil des Radmasterplans Kärnten. Die Stadt Klagenfurt steuert 485.000 Euro bei, Hofer und Spar beteiligen sich mit je 100.000 Euro.
Neugestaltung zwischen zwei Brücken
Das Land Kärnten gestaltet zusätzlich den Straßenbereich zwischen der Steinernen Brücke und der Paternioner Brücke neu. Stadteinwärts wird der Verkehr künftig auf einer Fahrspur geführt. Stadtauswärts entstehen eine reguläre Fahrspur, eine eigene Linksabbiegespur sowie eine Busfahrspur.
Eine verbesserte Ampelsteuerung soll den Rückstau stadteinwärts verringern. Die derzeit desolate Fahrspur erhält auf rund 900 Metern eine neue Asphaltdecke. Die gepflasterte Mittelinsel auf Höhe der Josef-Gruber-Straße wird rückgebaut und asphaltiert.
Verkehr bleibt aufrechterhalten
Die Arbeiten erfolgen von 23. September bis Ende November unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Um Behinderungen im Berufsverkehr gering zu halten, wird auch in Nachtschichten gearbeitet. Die Asphaltierung erfolgt teils am Wochenende.
Stadtauswärts kommt es zu einer Fahrbahnverengung und im Baustellenbereich zu wechselseitigen Spurwechseln. Während der Fräsarbeiten wird der Verkehr händisch geregelt. Eine Umleitung für Fußgänger und Autoverkehr wird über die Wilfriedgasse und die Mozartstraße eingerichtet.
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