Neue EU-Norm für Notfallsysteme an Schulen

Pia Prodinger
Jugendlicher mit Rucksack und Kopfhörern vor moderner Architektur in Wien-Seestadt.
© commend.com

Mit der europäischen Norm EN 50726-1 sollen Bildungseinrichtungen künftig strukturierte Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme aufbauen. Im Mittelpunkt steht nicht die Technik allein, sondern die koordinierte Informationsweitergabe an die richtigen Personen.

Tritt an einer Bildungseinrichtung ein Notfall ein, reicht Technologie allein nicht aus. Entscheidend ist, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit die richtigen Informationen erhalten. Die neue europäische Norm EN 50726-1 legt fest, wie sich Organisationen durch Risikobewertung, Alarmverifizierung, koordinierte Reaktionen und kontinuierliche Verbesserung auf Notfälle vorbereiten sollen.

Besser vorbereitet

Statt ein weiteres Alarmsystem zu fordern, zielt die Norm auf den Aufbau eines strukturierten Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systems (NGRS) ab. Die ergänzenden Normen EN IEC 62820-2 und EN IEC 62820-3-2 legen fest, wie Advanced Security Building Intercom Systeme (ASBIS) die erforderliche Kommunikationsinfrastruktur bereitstellen – von der Alarmverifizierung über die koordinierte Kommunikation bis hin zu geführten Abläufen und der vollständigen Dokumentation von Ereignissen.

Für Schulen und Universitäten bietet dieser Ansatz einen Nutzen, der über den Ernstfall hinausgeht. Moderne Kommunikationsplattformen unterstützen den täglichen Betrieb, etwa bei Besucherkommunikation, Zutrittskontrolle und Routineabläufen. Im Ereignisfall werden sie unmittelbar Teil eines NGRS. So verbessern Bildungseinrichtungen ihre Notfallvorsorge und profitieren gleichzeitig von einer Lösung, die auch im Alltag einen Mehrwert schafft.

Quelle: https://www.commend.com/de/news-feed/emergency-preparedness-starts-before-the-alarm

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