Neues Feuerwehr-Verwaltungssystem VerA-122 in Testphase

Vier Landesfeuerwehrverbände und der Landesverband der Betriebsfeuerwehren Wien entwickeln gemeinsam ein neues Verwaltungssystem. VerA-122 soll die Verwaltung für alle Feuerwehrmitglieder einfacher und zugänglicher machen.
Ein völlig neues Verwaltungssystem für Feuerwehren entsteht derzeit unter dem Namen VerA-122. Das zentrale Ziel: Die Verwaltungsabläufe sollen künftig übersichtlicher, einfacher und für sämtliche Feuerwehrmitglieder – von der Führungsebene bis zum neuen Mitglied – zugänglich sein.
Hinter dem Projekt stehen die Landesfeuerwehrverbände Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol sowie der Landesverband der Betriebsfeuerwehren Wien.
Das System wird von Grund auf neu programmiert. Es handelt sich nicht um eine Weiterentwicklung des bisherigen FDISK, sondern um ein eigenständiges Verwaltungssystem mit neuen Abläufen und moderner technischer Basis. Verfügbar sein wird VerA-122 sowohl über das Web als auch über eine App, sodass Feuerwehrmitglieder je nach Situation flexibel darauf zugreifen können.
Key-User testen erste Funktionen
Aktuell läuft die Key-User-Testphase. Ausgewählte Feuerwehrmitglieder aus den beteiligten Verbänden erproben die ersten Funktionen und melden ihre Erfahrungen an das Projektteam zurück. Was noch nicht funktioniert, wird nachgebessert. Die Rückmeldungen aus der Praxis fließen direkt in die weitere Entwicklung ein.
Im nächsten Schritt werden die Rückmeldungen eingearbeitet und die Erprobung auf einen größeren Personenkreis ausgeweitet. Dabei sollen möglichst viele unterschiedliche Anforderungen aus dem Feuerwehralltag berücksichtigt werden. Nach weiteren Verbesserungen und der Abstimmung innerhalb der Verbände soll der Start mit den ersten Funktionen erfolgen.
Zugänge zu VerA-122 gibt es derzeit nur für Testerinnen und Tester. Wann das System für alle verfügbar ist, wird rechtzeitig kommuniziert.
Schrittweiser Start geplant
Zum Start bietet VerA-122 noch nicht alle Funktionen. Geplant ist, mit ausgewählten, ausreichend getesteten Funktionen zu beginnen und das System anschließend schrittweise zu erweitern. Das Ziel ist ein stabiler und verlässlicher Start, auch wenn das bedeutet, dass nicht alle gewohnten Funktionen sofort zur Verfügung stehen.
Das bisherige FDISK bleibt vorerst in Betrieb. Feuerwehren und Mitglieder müssen vorerst nichts umstellen. Umgestellt wird Schritt für Schritt. Über den Zeitpunkt und die weiteren Schritte wird rechtzeitig informiert.
Eigene Website informiert über Fortschritte
Auf einer eigenen Website zu VerA-122 gibt es einen kompakten Überblick über das neue Verwaltungssystem, die Projektziele und den aktuellen Entwicklungsstand. Ein Zeitstrahl zeigt, welche Meilensteine bereits erreicht wurden und welche Schritte bis zur Einführung noch bevorstehen.
Das Projektteam will auch weiterhin regelmäßig über die Fortschritte informieren.
Quelle: https://www.lfv.steiermark.at/Home/Aktuelles/gemeinsam-auf-dem-weg-zu-vera-122.aspx
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