Neues Polizei-Dienstzeitmodell startet in Gänserndorf

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

In Niederösterreich läuft seit Dienstag die Testphase für ein neues Dienstzeitmanagement der Polizei. Im Bezirk Gänserndorf soll das System mehr Streifen ermöglichen und die Präsenz im öffentlichen Raum erhöhen.

Der Bezirk Gänserndorf ist einer von fünf Bezirken österreichweit, in denen das neue Dienstzeitmanagement (DZM) der Polizei erprobt wird. Die Test- und Einführungsphase begann am Dienstag. Neben Gänserndorf nehmen auch Bregenz, Linz, Leibnitz und Wien-Brigittenau an dem Pilotprojekt teil. In Gänserndorf sind 174 Beamte in 13 Dienststellen von der Umstellung betroffen.

Laut Innenministerium ermöglicht das neue System für September eine bedarfsorientierte Planung zusätzlicher Polizeistreifen. „Damit stehen zusätzliche Kapazitäten für die sichtbare Polizeipräsenz zur Verfügung“, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Die zusätzlichen Streifen sollen zu Zeiten eingesetzt werden, in denen es zuvor weniger Präsenz gab.

Neben der erhöhten Sichtbarkeit im öffentlichen Raum könnten durch die zusätzlichen Kapazitäten auch Schwerpunktmaßnahmen verstärkt durchgeführt und Präventionsmaßnahmen intensiver wahrgenommen werden, hieß es in der Aussendung.

Überstundenkontingent noch nicht ausgeschöpft

Die Dienstplaner – in der Regel die Kommandanten der Polizeiinspektionen – hätten das vorhandene Kontingent an Überstunden für September zum Teil noch nicht voll ausgeschöpft. Dies sei einem „Paradigmenwechsel“ bei der Herangehensweise geschuldet, erklärte das Innenministerium. Hier werde „angesetzt, weitergearbeitet und entsprechend geschult“.

Quelle: APA

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