Neues Zentrum für Entwicklungsmedizin in Linz entsteht

Mona HopfingerMona Hopfinger
Zentrum für Entwicklungsmedizin in Linz mit dem Bau eines Gebäudes und 16,9 Mio. € Investition
© Mit KI (Gemini) generiert

In Linz hat der Bau eines neuen Zentrums für Entwicklungsmedizin begonnen. Die Einrichtung soll Kinder und Jugendliche mit Entwicklungs-, Sprach- und Kommunikationsstörungen behandeln und Familien unterstützen, so der ORF.

Der Spatenstich für ein neues Zentrum für Entwicklungsmedizin in Linz ist erfolgt. Die Einrichtung wird sich auf Diagnostik, Therapie und Frühintervention bei Entwicklungs-, Sprach- und Kommunikationsstörungen konzentrieren.

Johannes Hofer, Primar und Leiter des Instituts für Sinnes- und Sprachneurologie, hebt die Bedeutung einer frühen Diagnose hervor. „Wenn sich die Entwicklung – insbesondere im Bereich Kommunikation und Sprache – anders gestaltet als erwartet, betrifft dies nicht nur das Kind selbst, sondern die gesamte Eltern-Kind-Interaktion“, erklärt er. Je früher die Unterstützung einsetze, desto besser könnten Entwicklungspotenziale genutzt werden.

Mehr Kapazitäten für betroffene Familien

Das neue Zentrum soll zusätzliche Kapazitäten schaffen, um mehr Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen zu betreuen. Geplant sind moderne Behandlungs- und Therapieräume sowie spezialisierte Bereiche für Diagnostik und Dokumentation. Die Einrichtung wird hoch spezialisierte und interdisziplinäre Angebote bereitstellen.

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) betont die Wichtigkeit früher Hilfe. „Kinder sollen ihren Weg ins Leben mit den bestmöglichen Chancen starten können“, sagt er. Manchmal brauche es dafür besondere Unterstützung – und dann sei entscheidend, dass sie früh und verlässlich da sei. Mit dem neuen Zentrum schaffe man einen Ort, der Kindern neue Möglichkeiten eröffne und ihren Familien zur Seite stehe.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) ergänzt, mit der Finanzierung dieses Zentrums schaffe man die Voraussetzungen dafür, das Angebot in Oberösterreich gezielt auszubauen und Familien künftig noch besser und möglichst wohnortnah zu unterstützen.

Fertigstellung für September 2028 geplant

Das Zentrum wird auf einer Fläche von rund 2.135 Quadratmetern mit fünf Obergeschoßen errichtet. Die Baukosten belaufen sich auf rund 16,9 Millionen Euro. Das Land Oberösterreich trägt 90 Prozent der Kosten, die Barmherzigen Brüder Linz übernehmen den restlichen Anteil. Die Fertigstellung ist für September 2028 vorgesehen.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3371546/

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