Neutor-Sperre: Neos fordern Gesamtkonzept für Salzburg

Die Sperrung des Neutors in Salzburg ist für die Neos nur ein erster Schritt. Gemeinderat Lukas Rupsch fordert ein umfassendes Konzept für die Verkehrsberuhigung der gesamten Altstadt.
Die Schließung des Neutors in der Salzburger Altstadt erfolgt im Zuge des Umbaus der Festspielhäuser. Für Neos-Gemeinderat Lukas Rupsch ist diese Maßnahme längst überfällig. Er kritisiert, dass es erst Bauarbeiten brauche, um eine verkehrsberuhigte Innenstadt zu erreichen.
„Die Stadtregierung muss sich nun trauen, die nächsten Schritte für mehr Verkehrsberuhigung und damit eine höhere Lebensqualität zu forcieren. Zu hoffen, dass neue Baustellen weitere Straßensperren mit sich bringen, ist keine Option. Es braucht endlich eine mutige Politik in dieser Stadt“, so Rupsch.
Die Neos hatten die Sperrung des Neutors bereits seit Jahren gefordert. Trotz der Umsetzung dieser Forderung vermisst Rupsch einen Weitblick über das Neutor hinaus. Auch die geplante Begegnungszone in der Altstadt und die dauerhafte Sperre des Neutors für den Individualverkehr nach den Bauarbeiten reichen aus seiner Sicht nicht aus.
Wirtschaftlicher Impuls erwartet
Rupsch sieht in der Neutor-Sperre ein Potenzial für die gesamte Altstadt. Eine Aufwertung würde nicht nur den Bewohnerinnen und Bewohnern zugutekommen. Die Verkehrsberuhigung könne auch einen wirtschaftlichen Impuls für die Geschäfte in der Altstadt liefern, wie Beispiele aus anderen Städten zeigten, betont der Gemeinderat.
Für eine zukunftsfitte Regelung des Verkehrs in der Stadt Salzburg brauche es ein Mitdenken der gesamten Altstadt, fordert Rupsch.
Quelle: https://salzburg.neos.eu/aktuelles-events/blog/2026/9/kleiner-schritt-grosser-weg
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