Niederländer stürzt bei Hallstatt 50 Meter ab

Ein 24-jähriger Wanderer aus den Niederlanden ist am Mittwochvormittag beim Abstieg vom Wiesberghaus in Hallstatt (Bezirk Gmunden) schwer verunglückt. Er rutschte auf einem unmarkierten Steig aus und stürzte rund 50 Meter durch felsiges Gelände.
Der junge Mann hatte seine Tour gegen 7.45 Uhr am Parkplatz Echerntal begonnen und war über den markierten Wanderweg zum Wiesberghaus aufgestiegen. Nach einer kurzen Pause wollte er über den Vorderen Hirlatz zurück nach Hallstatt absteigen. Dabei orientierte er sich nach eigenen Angaben mit einer App.
Auf etwa 740 Metern Seehöhe kam der Niederländer auf dem unmarkierten Steig zu Sturz. Er rutschte aus, überschlug sich durch das felsdurchsetzte Gelände und kam erst nach rund 50 Metern zum Liegen. Der Verunglückte setzte daraufhin selbst den Bergrettungsnotruf ab.
Rettung durch Notarzthubschrauber
Die Bergrettung Hallstatt rückte zum Unfallort aus und fand den Mann schwer verletzt, aber ansprechbar vor. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde der Notarzthubschrauber aus Niederöblarn angefordert. Eine Gewitterzelle verzögerte den Start allerdings um etwa 15 Minuten.
In der Zwischenzeit versorgten die Bergretter den 24-Jährigen medizinisch und stabilisierten ihn in einer Vakuummatratze. Anschließend wurden der Notarzt und ein Flugretter mittels Seilwinde vom Hubschrauber abgeseilt. Der Helikopter musste auf der Badeinsel in Hallstatt zwischenlanden. Nach der notärztlichen Versorgung wurde der Verletzte in das Klinikum Schärding geflogen.
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