Niederösterreich: Fast 2.000 Häuser verkauft

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

In Niederösterreich wechselten im ersten Halbjahr 1.988 Einfamilienhäuser den Besitzer – ein Anstieg um 342 Objekte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Bundesland bleibt mit rund 31 Prozent aller verbücherten Einfamilienhäuser der größte Markt Österreichs, so Remax.

Im ersten Halbjahr wurden in Niederösterreich insgesamt 1.988 Einfamilienhäuser verkauft. Das entspricht einer Steigerung von 342 Objekten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut einer Analyse des Immobilienunternehmens Remax wurden damit in Niederösterreich mehr Häuser verkauft als in Kärnten, Tirol, Salzburg, Wien und dem Burgenland zusammengerechnet.

Mit einem Anteil von rund 31 Prozent aller verbücherten Einfamilienhäuser bleibt Niederösterreich der mit Abstand größte Markt in Österreich. Der durchschnittliche Kaufpreis für ein Einfamilienhaus lag zuletzt bei 290.842 Euro – das bedeutet einen Anstieg von etwa sechs Prozent.

Speckgürtel mit höchsten Preisen

Die teuersten Einfamilienhäuser befinden sich laut Remax weiterhin in den Bezirken Mödling, Tulln, Baden, Korneuburg, Bruck an der Leitha, St. Pölten sowie in der Stadt St. Pölten. In diesen Regionen rund um den Wiener Speckgürtel liegen die Durchschnittspreise zwischen 312.000 und 600.000 Euro.

Am günstigsten sind Einfamilienhäuser im Norden des Wald- und Weinviertels zu haben: In den Bezirken Hollabrunn, Horn, Zwettl, Gmünd und Waidhofen an der Thaya liegen die Preise unter 180.000 Euro. Wer ein Haus in Mödling verkaufe, könne sich dafür fünf Häuser in Waidhofen an der Thaya leisten, so Remax.

Bestandsmarkt gewinnt an Bedeutung

Das Immobilienunternehmen führt den aktuellen Boom auf mehrere Faktoren zurück: Baugrundstücke würden knapper und teurer, die Baukosten für Material und Personal seien deutlich gestiegen, und Finanzierungen hätten sich verteuert. Dadurch gewinne der Bestandsmarkt zunehmend an Bedeutung.

Für immer mehr Interessenten werde es attraktiver, eine bestehende Immobilie zu kaufen, zu sanieren und möglichst bald einzuziehen, anstatt neu zu bauen.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3377169/

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