Niederösterreich: Regierungsklausur um eine Woche vertagt

Die niederösterreichische Landesregierung hat ihre für Mittwoch angesetzte Klausur auf den 1. Oktober verschoben. Grund ist eine Wirbelsäulenoperation der Tochter von Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer.
Die schwarz-blaue Landesregierung in Niederösterreich hat ihre ursprünglich für Mittwoch geplante Klausursitzung um eine Woche nach hinten verlegt. Der neue Termin ist der 1. Oktober. Die Verschiebung erfolgte, nachdem Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) seine Teilnahme abgesagt hatte.
Landbauer hatte zuvor mitgeteilt, dass er in dieser Woche keine Termine wahrnehmen werde. In einem am Dienstag veröffentlichten Facebook-Video erklärte er, seine vierjährige Tochter sei an der Wirbelsäule operiert worden. Der Eingriff sei planmäßig und erfolgreich verlaufen, das Kind sei bereits auf dem Weg der Genesung.
Vollständige Regierung soll teilnehmen
Die Klausur solle bewusst mit der gesamten Regierungsmannschaft stattfinden, hieß es am Dienstagabend in einer Aussendung. Deshalb habe man sich gemeinsam auf einen neuen Termin verständigt. Auch die für Mittwoch im Landhaus St. Pölten vorgesehene Pressekonferenz wurde auf den 1. Oktober um 12 Uhr verschoben.
Landbauer betonte in seiner Videobotschaft, er wolle seiner Tochter und seiner Ehefrau während der anstehenden Rehabilitation zur Seite stehen.
Quelle: APA
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