Niederösterreich und Wien verlängern Forschungspartnerschaft

Das Land Niederösterreich und der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds setzen ihre Zusammenarbeit fort. Seit 2019 wurden 17 Projekte mit einem Volumen von 11,7 Millionen Euro realisiert.
Die Forschungskooperation zwischen Niederösterreich und dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) wird fortgesetzt. Ziel ist es, die wissenschaftlichen Landschaften beider Länder stärker miteinander zu verbinden und Grundlagenforschung mit praktischen Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft zu verknüpfen.
Stephan Pernkopf (ÖVP), Landesvize von Niederösterreich, erklärte am Mittwoch in Tulln, dass Wissen keine Grenzen kenne und auch die Wissenschaft nicht an Grenzen stoßen solle. Die seit 2019 bestehende Partnerschaft zeige, wie erfolgreiche Forschungszusammenarbeit aussehen könne. Seit Beginn wurden 17 Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 11,7 Millionen Euro umgesetzt. Bis Ende Oktober 2028 stellt das Land Niederösterreich insgesamt drei Millionen Euro bereit.
Beteiligung niederösterreichischer Einrichtungen
Ein zentraler Aspekt der Kooperation ist die Teilnahme niederösterreichischer Wissenschaftseinrichtungen an WWTF-Projekten. Diese können sich mit 20 bis 49 Prozent beteiligen, wobei das Land den Anteil der niederösterreichischen Institutionen finanziert. Bisher waren neun verschiedene Forschungseinrichtungen aus Niederösterreich auf diese Weise eingebunden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft. Mit dem Forschungsheurigen "Heurika" wurde dafür ein eigenes Format entwickelt. Auch das Thema Gesundheit stand im Fokus: Projekte der Universität Wien mit der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich beschäftigten sich beispielsweise mit psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen.
Gemeinsame Vorgehensweise notwendig
Michael Häupl (SPÖ), ehemaliger Wiener Bürgermeister und Präsident des WWTF, betonte, dass Wissenschaft international sei. Dies gelte auch für das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg sowie viele andere Forschungseinrichtungen in Niederösterreich und Wien. Eine gemeinsame Vorgehensweise zwischen den beiden Bundesländern sei daher gerade im Bereich Wissenschaft und Forschung notwendig. Wichtig seien überschaubare und verlässliche Finanzierungsvereinbarungen.
Quelle: APA
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