Niederösterreich vergibt Kulturpreise 2026

Das Land Niederösterreich hat die Trägerinnen und Träger der Kulturpreise 2026 bekannt gegeben. Ausgezeichnet werden Personen und Initiativen in sieben Kategorien sowie mit einem Sonderpreis für Tanz und Performance, so der ORF.
Die Auszeichnungen werden in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Erwachsenenbildung, Literatur, Medienkunst, Musik sowie Volkskultur und Kulturinitiativen vergeben. Jede Kategorie umfasst einen Würdigungspreis und zwei Anerkennungspreise.
Der Sonderpreis wird heuer auf Vorschlag des NÖ Kultursenats in der Kategorie Tanz und Performance verliehen.
Architektur und Bildende Kunst
Im Bereich Architektur erhält archipel architekten, vertreten durch Architekt Johannes Kraus aus Gars am Kamp (Bezirk Horn), den Würdigungspreis. Anerkennungspreise gehen an Leonhard Panzenböck für den Kulturraum Pottenstein an der Triesting (Bezirk Baden) und an a quadrat Ziviltechniker GmbH & Co KG, vertreten durch Jürgen Heiß, für ein Projekt in Großrußbach (Bezirk Korneuburg).
In der Bildenden Kunst wird Frenzi Rigling aus Obermarkersdorf (Bezirk Hollabrunn) mit dem Würdigungspreis geehrt. Die Anerkennungspreise erhalten Florian Schmidt, aufgewachsen in Raabs an der Thaya (Bezirk Waidhofen/Thaya), und Katrina Daschner, die in Tullnerbach (Bezirk St. Pölten) lebt und arbeitet.
Erwachsenenbildung und Literatur
Den Würdigungspreis in der Kategorie Erwachsenenbildung erhält August Breininger aus Baden. Anerkennungspreise gehen an den Verein zur Erforschung, Dokumentation und Präsentation des Werkes Oskar Kokoschkas mit Sitz in Pöchlarn (Bezirk Melk), vertreten durch Obfrau Helene Bergner, sowie an den Waldviertler Heimatbund, entgegengenommen von Thomas Winkelbauer, dem langjährigen Präsidenten und international renommierten Historiker.
Im Bereich Literatur wird Georg Bydlinski, der in Mödling lebt und arbeitet, mit dem Würdigungspreis ausgezeichnet. Anerkennungspreise erhalten Patricia Mathes, in Mödling geboren und aufgewachsen, sowie Michael Stavarič, der in Laa an der Thaya (Bezirk Mistelbach) aufgewachsen ist.
Medienkunst und Musik
In der Kategorie Medienkunst – Künstlerische Fotografie geht der Würdigungspreis an Fritz Simak mit Niederösterreich-Bezug zu Niederleis (Bezirk Mistelbach). Anerkennungspreise erhalten Matthias Klos mit Bezug zu Mitterretzbach (Bezirk Hollabrunn) und Lisa Rastl, die in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) aufgewachsen ist.
Im Bereich Musik wird die Komponistin Johanna Doderer, wohnhaft in Sitzendorf an der Schmida (Bezirk Hollabrunn), mit dem Würdigungspreis geehrt. Die Anerkennungspreise gehen an Cordula Bösze mit Bezug zur Musikschule Tulln und an Jakob Kammerer, der einen Zweitwohnsitz in Melk hat.
Volkskultur und Sonderpreis
In der Kategorie Volkskultur und Kulturinitiativen erhält Erhard Mann aus Absdorf im Tullnerfeld (Bezirk Tulln) den Würdigungspreis. Die Anerkennungspreise gehen an aL!VE – Allentsteiger Lichtspiel Verein (Bezirk Zwettl), vertreten durch Obmann Reinhard Pölzl, sowie an Uta Maria Matschiner mit Bezug zum Museum St. Valentin (Bezirk Amstetten).
Der Sonderpreis für Tanz und Performance geht an Michael Birkmeyer, ehemaliger Erster Balletttänzer der Wiener Staatsoper und als Langzeitintendant eng mit dem Festspielhaus St. Pölten verbunden. Anerkennungspreise erhalten Anna Josephine Holzer aus Pillichsdorf bei Wolkersdorf (Bezirk Mistelbach) und Dorothea Zeyringer, die in Gaaden (Bezirk Mödling) aufgewachsen ist.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) betont, dass mit den Kulturpreisen jene Persönlichkeiten, Vereine und Initiativen gewürdigt werden, die mit ihrem Schaffen das Kulturland weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar machen und die hohe Qualität sowie die beeindruckende Vielfalt der Kulturszene repräsentieren.
Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt jährlich durch unabhängige Fachjurys. Diese nominieren Persönlichkeiten, Institutionen und Projekte, die durch Qualität, Eigenständigkeit, nachhaltiges Wirken und ihren Bezug zu Niederösterreich überzeugen.
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