Niederösterreich wirbt mit 40 Bädern für Sommerpause

Niederösterreich präsentiert sich als Ziel für Abkühlung an heißen Sommertagen. Von Bergseen über Flussbäder bis zu historischen Kaltwasserthermen stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Mit der Niederösterreich-CARD ist der Eintritt in rund 40 Bäder kostenlos.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont die Vielfalt der Angebote: Die Seen, Naturbadeplätze und Freibäder des Bundeslandes böten ideale Bedingungen, um der Sommerhitze zu entfliehen. Besonders kleinere und ruhigere Plätze würden immer beliebter, so die Landeshauptfrau. Gäste könnten hier entspannte Sommertage abseits des großen Trubels genießen.
Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, verweist auf die Kombination von Badeausflügen mit weiteren Bewegungsangeboten. Radfahren entlang von Flüssen, Wandern an Wasserfällen oder durch schattige Klammen erfreue sich immer größerer Beliebtheit. Das Zusammenspiel aus Abkühlung und Aktivität mache den Sommer in Niederösterreich besonders abwechslungsreich.
Bergseen und Stauseen im Mostviertel und Waldviertel
Im südlichen Mostviertel zählen der Lunzer See und der Erlaufsee zu den natürlichen Badejuwelen. Eingebettet in alpine Landschaft verbinden sie Badespaß mit Bootstouren, Wanderungen und Spaziergängen am Wasser. Im Waldviertel gelten die Kamptalstauseen mit ihren weit verzweigten Seearmen als „Fjordland“ der Region. Abschnitt 4 des Kamptal-Seenwegs 620 führt vorbei an den Stauseen, alten Ruinen und durch stille Waldpassagen.
Der Ottensteiner Stausee, der größte der drei Seen, bietet zahlreiche Badebuchten. Der Herrensee in Litschau mit angeschlossenem Strandbad ist ein beliebtes Ausflugsziel. Neben Badespaß bietet der Herrensee mit dem Theaterfestival HIN & WEG im August auch Kultur. Eine Wanderung auf dem Herrenseerundwanderweg ergänzt den Besuch um ein Naturerlebnis.
Auch die Viehofner Seen und der Ratzersdorfer See in St. Pölten mit perfekter Anbindung an den Traisentalradweg oder das Aubad in Tulln, ein 50.000 Quadratmeter großer Badesee mit Insel, sind lohnende Ziele an heißen Sommertagen.
Auszeichnung für hervorragende Wasserqualität
Zahlreiche niederösterreichische Badeseen vom Lunzer See über die Auseen Blindenmarkt und die Kamptal-Stauseen bis zum Herrensee Litschau, dem Badeteich Seeschlacht in Langenzersdorf oder dem Badeteich Poysdorf wurden kürzlich von der Europäischen Umweltagentur für ihre hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet.
Naturbadeplätze an Flüssen
Entlang des Ybbstalradweges finden sich mehrere Stellen für eine Pause, zum Beispiel das Ybbsnaturbad Kematen, das Naturbad Allhartsberg, der Naturbadeplatz Ochsenloch in Opponitz oder das Strandbad Hollenstein. Beliebte Naturbadestrände gibt es auch entlang der Donau beziehungsweise des Donauradwegs, etwa in Weißenkirchen, Rossatz-Arnsdorf, Mautern oder beim Donaualtarm in Altenwörth. In Luberegg befindet sich der längste Natursandstrand mit vielen Sportmöglichkeiten an der Donau.
Das Kuenringerbad in Dürnstein ist Niederösterreichs einziges vollbiologisches und natürlich angelegtes Schwimmbad. Zwischen Gars und Langenlois liegen entlang des Kampflusses historische Bäder mit Badehäusern aus der Jahrhundertwende, allen voran das Strandbad Plank am Kamp oder das Flussbad Stiefern, wo bereits vor 100 Jahren Abkühlung gesucht wurde.
Erfrischungs- und Erholungscharakter haben auch das Alte Thayabad Dobersberg und das Strandbad Drosendorf, direkt an der Thaya gelegen. Die seichten Ufer machen es leicht, die von der Thayarunde müde gewordenen Radlerwaden abzukühlen.
Historische Kaltwasserthermen mit Belle-Époque-Flair
„Kaltwasserthermen“ sind Bäder, die natürliches, mineralisiertes Quellwasser nutzen, das kühl bleibt und nicht auf klassische Wellness-Temperaturen aufgeheizt wird. Im Unterschied zur Therme mit warmem Thermalwasser steht hier die Erfrischung an heißen Tagen im Mittelpunkt. In Niederösterreich gibt es zwei davon: das Fischauer Thermalbad mit Belle-Époque-Flair und das Thermalbad Bad Vöslau im Stil der historischen Sommerfrische-Architektur.
Letzteres feiert gemeinsam mit dem Thermalstrandbad Baden heuer sein 100-jähriges Jubiläum. Mit natürlichem Mineralwasser in Bad Vöslau und Schwefelwasser in Baden wird Gästen ein besonderes Badevergnügen ermöglicht.
40 Bäder mit der Niederösterreich-CARD kostenlos
Mit der Niederösterreich-CARD lassen sich rund 40 Frei- und Naturbäder kostenlos besuchen. Fündig wird man dabei in allen Destinationen Niederösterreichs. Im Mostviertel zählen beispielsweise das Seebad Lunz am See und das vergangene Jahr neu eröffnete Freibad Neuhofen an der Ybbs dazu. Im Weinviertel sorgen das Freizeitzentrum Seefeld-Kadolz oder das Erlebnis-Freibad Eggenburg für Abkühlung.
Der Natur-Badeteich Persenbeug-Gottsdorf und das Freibad Absdorf locken Badegäste an die Donau Niederösterreich, während im Waldviertel das Erlebnisbad Gars am Kamp und das Strandbad Litschau zu beliebten Badeplätzen zählen. CARD-Inhaberinnen und -Inhaber baden auch kostenlos in den Wiener Alpen, beispielsweise im Burgbad Kirchschlag oder im Erlebnis(frei)bad Aqua Nova und im Wienerwald im Freizeitzentrum Perchtolsdorf oder dem Gablitzer Freibad.
Quelle: OTS
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