Niedrigwasser legt Kleinwasserkraftwerke still

Mona HopfingerMona Hopfinger
Staustufe mit Steinböschung und Betonbauwerk im bewaldeten Uferbereich eines Flusses
© Michał Pilch / Pexels (Symbolbild)

Anhaltende Trockenheit bringt zahlreiche Kleinwasserkraftwerke in Österreich zum Stillstand. Besonders betroffen sind das Almtal, das Innviertel und das Waldviertel, so der ORF.

Die Trockenheit setzt den Kleinwasserkraftwerken in mehreren Regionen Österreichs massiv zu. Im Almtal sind entlang der Alm mehr als 60 Anlagen in Betrieb – eine der höchsten Konzentrationen in Europa. Wegen des niedrigen Wasserstands stehen viele Kraftwerke bereits still oder müssen in Kürze abgeschaltet werden.

Betreiber von Grünau über Scharnstein bis Pettenbach berichten von der angespannten Lage. Auch im Innviertel und im niederösterreichischen Waldviertel ist die Situation kritisch.

Stromproduktion halbiert sich

Der Dachverband der Kleinwasserkraft rechnet damit, dass die Anlagen heuer nur etwa die Hälfte der Strommenge eines durchschnittlichen Jahres produzieren werden. Die Einbußen bei der Energieerzeugung sind damit erheblich.

Lebensräume für Fische gefährdet

Neben der Energieversorgung sind auch ökologische Folgen spürbar. Die gestauten Bereiche bei den Kraftwerken bieten Fischen an heißen Tagen kühle Rückzugsorte. Durch sinkende Wasserstände schrumpfen oder trocknen diese Lebensräume zunehmend aus.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3365476/

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