NÖ investiert 34,6 Millionen in Straßendienst-Fuhrpark

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Niederösterreich beschafft für 2027 und 2028 neue Fahrzeuge und Geräte für den Straßendienst. Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) setzt dabei bewusst auf Verbrennermotoren statt E-Antrieb, um die Einsatzfähigkeit auch bei Katastrophen zu gewährleisten.

Die niederösterreichische Landesregierung hat die Anschaffung von Kraftfahrzeugen, Baumaschinen und Winterdienstgeräten für die kommenden zwei Jahre beschlossen. Insgesamt fließen 34,6 Millionen Euro in die Modernisierung des Fuhr- und Geräteparks des NÖ Straßendienstes.

Udo Landbauer, Verkehrslandesrat und Stellvertreter des Landeshauptmanns, begründet die Entscheidung für Fahrzeuge mit Verbrennermotoren mit der Verlässlichkeit im Einsatz. Ein effizienter Straßendienst benötige einen modernen Fuhrpark, der zu jeder Jahreszeit sowie im Katastrophen-, Hochwasser- und Blackoutfall einsatzbereit sei. Die Bevölkerung könne bei jeder Witterung auf den Straßendienst zählen, man wolle sich nicht von leeren Akkus außer Gefecht setzen lassen, so der LH-Stellvertreter.

27 neue Winterdienst-Lkw und Baugeräte

Zu den geplanten Anschaffungen zählen 27 neue Winterdienst-Lkw inklusive Hydraulikanlagen und Kränen für Schneeräumung sowie Streudienst. Darüber hinaus werden drei große Baugeräte angekauft, um die eigenen Kapazitäten für Infrastrukturprojekte zu sichern.

Weiters sind drei Mobilbagger sowie sieben Baggerlader vorgesehen. Ergänzt wird die Beschaffung durch mehrere Pkw- und Lkw-Anhänger, Mäh- und Pflegegeräte sowie Schneepflüge und Salzstreuautomaten.

Absage an „Gold-Plating“ bei Klimavorgaben

Landbauer erteilte mit der Entscheidung dem sogenannten „Gold-Plating“ und der Übererfüllung von Klimavorgaben eine Abfuhr. Geräumte und gut erhaltene Straßen seien für die Sicherheit von Pendlern und Familien unverzichtbar. Eine verlässliche Ausstattung sei Voraussetzung für einen verlässlichen Winterdienst und eine effiziente Straßenerhaltung, betonte der Landesrat.

Quelle: OTS

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