NÖAAB kritisiert FPÖ-Nein zur Aktivpension

Mathias FischerMathias Fischer
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Die niederösterreichische ÖAAB-Landesgeschäftsführerin Katja Seitner übt Kritik an der FPÖ, die gegen die Aktivpension gestimmt hat. Der Nationalrat hat die Regelung beschlossen, die Menschen entlasten soll, die nach Erreichen der Regelpension weiterarbeiten.

Die Aktivpension ist im Nationalrat beschlossen worden – ohne Zustimmung der FPÖ. Katja Seitner, Landesgeschäftsführerin des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB), zeigt sich über die ablehnende Haltung der Freiheitlichen irritiert. Die Bundesregierung setze konkrete Entlastungen für Menschen um, die freiwillig weiterarbeiten wollen, so Seitner.

Steuerfreibetrag und Beitragsentlastung

Die neue Regelung richtet sich an Personen, die nach Erreichen der Regelpension weiterhin im Berufsleben bleiben möchten. Wer freiwillig länger arbeitet, soll dafür entlastet werden, betont die NÖAAB-Landesgeschäftsführerin. Die Maßnahme sieht einen Steuerfreibetrag von bis zu 15.000 Euro sowie eine Entlastung bei den Pensionsversicherungsbeiträgen vor.

Seitner stellt klar: Wer arbeitet und Leistung erbringt, müsse am Ende mehr im Börserl haben. Genau darum gehe es bei der Aktivpension. Die Ablehnung durch die FPÖ sei daher nicht nachvollziehbar.

Soziales Netz und Leistungsanreize

Gleichzeitig brauche es ein starkes soziales Netz für jene Menschen, die nicht mehr arbeiten können, so die NÖAAB-Vertreterin. „Sozialstaat und Leistung sind kein Widerspruch“, erklärt Seitner. Es gelte, jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen – und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sich Arbeit lohnt.

Seitner appelliert abschließend, nicht immer alles schlechtzureden, sondern anzuerkennen, wenn konkrete Verbesserungen umgesetzt werden. Die Aktivpension komme Menschen, die weiterarbeiten wollen, direkt zugute. Genau solche Anreize brauche Österreich.

Quelle: OTS

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