NÖN erscheint künftig donnerstags statt mittwochs

Die Niederösterreichischen Nachrichten stellen sich neu auf: Die Wochenzeitung wechselt den Erscheinungstag von Mittwoch auf Donnerstag und verringert die Zahl der Print-Lokalausgaben von 28 auf 22. Im Oktober soll zudem eine überarbeitete Webseite starten.
Die Niederösterreichischen Nachrichten ändern ihren Erscheinungstag und kommen künftig donnerstags statt wie bisher mittwochs heraus. Gleichzeitig wird die Anzahl der gedruckten Lokalausgaben von 28 auf 22 reduziert. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt.
Die gedruckte Ausgabe soll sich künftig stärker auf Hintergründe konzentrieren, während die Webseite über das aktuelle Geschehen berichtet. Eine erneuerte Internetpräsenz soll noch im Oktober an den Start gehen.
Ausrichtung an Lebensregionen
Die lokale Berichterstattung bleibe das Herzstück der Zeitung, wurde betont. Die Printausgabe werde künftig stärker an die Lebens- und Pendlerregionen der Leserschaft angepasst. Der veränderte Erscheinungstag wird mit dem gewandelten Leseverhalten begründet: Während Tageszeitungen unter der Woche weniger genutzt würden, gewinne die Wochenendlektüre zunehmend an Bedeutung.
Reportagen und neue Schwerpunkte
In der Printausgabe sollen Reportagen, Porträts und Interviews engagierte Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in den Mittelpunkt stellen. Die Hintergrundberichterstattung wird mit zusätzlichen Analysen und Einordnungen ausgebaut. Neue Schwerpunkte bilden die Bereiche Kulinarik, Reise und Freizeit.
Der Relaunch von NÖN.at soll den Zugang zu regionalen Nachrichten vereinfachen und die Nutzerführung verbessern.
Digitale Angebote im Fokus
„Die Menschen informieren sich heute anders als noch vor wenigen Jahren. Deshalb stärken wir einerseits unsere digitalen Angebote, wie die neue Webseite, den kürzlich auf den Weg gebrachten WhatsApp-Kanal sowie den Fokus auf verschiedene Soziale Medien wie Instagram, Facebook und Co. Andererseits schärfen wir das Profil der Printausgabe als Medium für Orientierung, Einordnung und Hintergründe“, sagte Geschäftsführer Gert Bergmann.
Der Anspruch sei, die führende regionale Medienmarke Niederösterreichs auf allen Kanälen zu sein. Mit 147.000 Followern auf Sozialen Medien, 34,2 Millionen monatlichen Aufrufen und 458.000 Interaktionen sei man auf dem richtigen Weg.
Grundlage für die Neuausrichtung war ein Zukunftsprozess: Gemeinsam mit Leserinnen und Lesern sowie rund 100 Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern wurden die Erwartungen an modernen regionalen Qualitätsjournalismus analysiert. Eine Personalreduktion sei mit den Maßnahmen nicht verbunden, hieß es auf Anfrage vonseiten des Unternehmens.
Quelle: APA
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