NÖVOG optimiert Regionalbus-Fahrpläne zum Schulstart

Zum Schulbeginn am 7. September nehmen die Regionalbuslinien der NÖVOG wieder den vollen Betrieb auf. Gleichzeitig treten in ganz Niederösterreich zahlreiche Fahrplanoptimierungen in Kraft, die Schülern und Pendlern zugutekommen sollen.
Niederösterreich. Mit dem Start des neuen Schuljahres am 7. September werden die während der Sommermonate ausgesetzten schülerrelevanten Regionalbusverbindungen der NÖVOG wieder aufgenommen. Zudem werden landesweit Verbesserungen im Fahrplan umgesetzt.
Udo Landbauer, LH-Stellvertreter und Verkehrslandesrat, betonte die Bedeutung der Anpassungen: Oft seien es nur kleine Änderungen im Fahrplan, wenige Minuten oder ein zusätzlicher Halt, die für die Fahrgäste aber einen großen Unterschied machten. Entscheidend sei, dass Schüler rechtzeitig in die Schule und Pendler verlässlich zur Arbeit kämen.
Zusätzliche Busse wegen Stammstreckensperre
Während der Sommermonate analysierten Fachleute der NÖVOG das Fahrplanangebot und prüften Verbesserungsmöglichkeiten. Eine besondere Herausforderung stellt die Wiener Stammstreckensperre dar. Die NÖVOG reagierte mit zusätzlichen Bussen zwischen Simmering und Schwechat sowie Regionalbus-Anbindungen an den REX 7 in Schwechat beziehungsweise Kaiserebersdorf.
Der REX 7 wurde aufgrund der Bauarbeiten an der Wiener Stammstrecke zum Wiener Hauptbahnhof umgeleitet und bringt Fahrgäste rasch zu einem höherrangigen Umstiegsknoten in Wien.
Verbesserungen in mehreren Regionen
Weitere Fahrplanänderungen betreffen unter anderem die Ybbser Stadtverkehre, wo sich die Verbindungen zur Haltestelle „Ybbs Schulen“ verbessern. Im Weinviertel wurden einige Linien im Minutenbereich verschoben, zudem erfolgten Anpassungen aufgrund von Baustellentätigkeiten sowie die Aufnahme neuer Haltestellen bei einigen Linien.
Die NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl hoben die Zusammenarbeit hervor: Als eingespieltes Team könnten auch bei komplexen Projekten die Fachleute von NÖVOG, VOR und anderer Verkehrsorganisationsgesellschaften sowie der einzelnen Verkehrsunternehmen ohne bürokratische Umwege Lösungen für die Fahrgäste erarbeiten.
Konkrete Beispiele für Fahrplanumstellungen
Auf der Regionalbuslinie 648 (Amstetten - Neuhofen/Ybbs) wird die Haltestelle Ulmerfeld Neuhofner Straße auf Wunsch der Fahrgäste in sieben zusätzliche Kursfahrten in Richtung Amstetten aufgenommen.
Bei der Regionalbuslinie 571 (Bad Pirawarth/Martinsdorf - Gaweinstal - Mistelbach) werden auf Anregung der Marktgemeinde Gaweinstal die Haltestellen in Pellendorf neu in den Fahrplan aufgenommen. Damit verbessert sich für Schüler aus Pellendorf der tägliche Schulweg.
Auf der Regionalbuslinie 857 (Ungerndorf - Loosdorf/Staatz - Frättingsdorf) wird der Buskurs 108 zu Schulbeginn um sechs Minuten früher geführt, um den Umstieg auf den Zug in Richtung Hollabrunn am Bahnhof Korneuburg und die rechtzeitige Ankunft an den Schulen in Hollabrunn zu ermöglichen.
Bei der Regionalbuslinie 813 (Laa/Thaya - Großkadolz - Jetzelsdorf - Hollabrunn) wird die neu errichtete Haltestelle Guntersdorf Josefstadt als Ersatz für die aufgelassene Haltestelle Guntersdorf Kirche bedient.
Auf der Regionalbuslinie 691 (Lilienfeld - Kernhof) werden einige Kurse um wenige Minuten verschoben, um Umstiege zum Schienenersatzverkehr der ÖBB zu sichern.
Fahrgäste werden gebeten, ihre Verbindungen regelmäßig über die Routenplaner der NÖVOG zu prüfen. Das ist über die Website routing.leopoldi.info oder die leopoldi App möglich. Ab sofort ist das niederösterreichische ÖV-Angebot auch über Google Maps abrufbar.
Quelle: OTS
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