Notstromversorgung für Einsatzkräfte in Wald im Pinzgau

Die Gemeinde Wald im Pinzgau hat ein stationäres Notstromaggregat für die Feuerwehr im Ortszentrum angeschafft. Die Anlage versorgt auch die örtliche Rotkreuz-Dienststelle mit Strom bei Ausfällen.
Die Gemeinde Wald im Pinzgau hat für die Feuerwehr im Ortszentrum ein stationäres Notstromaggregat mit 60 kVA Leistung angeschafft. Die Anlage verfügt über eine eigene Tankstelle mit einem 1000-Liter-Dieseltank vor Ort.
Damit kann die Feuerwehr mehrere Tage lang völlig unabhängig arbeiten und auch in den kälteren Monaten heizen. Die Gemeinde trägt die Verantwortung für Beschaffung, Herstellung und laufenden Betrieb der Notstromanlage.
Rotkreuz-Dienststelle mitversorgt
Die Gemeinde stellt sicher, dass im Fall von Stromausfällen auch die Rotkreuz-Dienststelle Wald im Pinzgau mit der benötigten Elektrizität versorgt wird. Der Strombedarf der Rotkreuz-Zweigstelle beträgt rund 6,2 kVA. Diese Versorgung ist für die gesamte Lebensdauer des Aggregats garantiert.
Die Anschaffungs- und Herstellungskosten des 60-kVA-Notstromaggregats beliefen sich auf rund 65.000 Euro. Das Rote Kreuz beteiligte sich an der Finanzierung. Auch der Landesfeuerwehrverband leistete einen Beitrag von etwa 9000 Euro für den Kauf des Generators.
Katastrophenlager mit 60 Notbetten
Die Freiwillige Feuerwehr hat zudem ein Katastrophenlager eingerichtet. Es umfasst 60 Notbetten samt Decken und Polstern, die bei Bedarf für die Bevölkerung oder für Gäste in der Feuerwehr aufgestellt und genutzt werden können.
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