Obergrenze für Baukosten angekündigt

Mona HopfingerMona Hopfinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Das Wohnbauressort hat eine Erhöhung der Baukostenobergrenze von 1.800 auf 2.060 Euro pro Quadratmeter zur Begutachtung vorgelegt. SPÖ-Landesrat Martin Winkler sieht darin einen überfälligen Schritt, verlangt aber ein deutlich größeres Wohnbauprogramm.

In Oberösterreich soll die Baukostenobergrenze deutlich angehoben werden. Das Wohnbauressort hat eine Erhöhung von derzeit 1.800 auf 2.060 Euro pro Quadratmeter zur Begutachtung geschickt. Damit reagiert das Land auf die gestiegenen Kosten im Bauwesen.

Viele Projekte gemeinnütziger Wohnbauträger ließen sich bisher wirtschaftlich kaum realisieren. Mit der geplanten Anpassung und höheren Förderdarlehen sollen wieder mehr leistbare Wohnungen möglich werden.

Landesrat Martin Winkler (SPÖ) nennt die Änderung überfällig und wichtig. Entscheidend sei aber, dass rasch konkrete Bauprojekte folgen. Nur tatsächliche Baustarts schaffen Wohnraum für Mieter und Aufträge für heimische Betriebe, so Winkler.

Winkler geht die Anhebung allein nicht weit genug. Er verlangt, dass Oberösterreich die Bundesmittel aus der Wohnbaumilliarde voll ausschöpft und das Programm auf 2.500 leistbare Wohnungen aufstockt.

Jede neue Wohnung sei nicht nur ein Zuhause, sondern stärke auch die regionale Wirtschaft. Bauarbeiter, Handwerker und Zulieferbetriebe würden von zusätzlichen Aufträgen profitieren.

Die SPÖ Oberösterreich verknüpft den Wohnbau mit Investitionen in Energie und Gemeinden. Ziel sei es, mit diesen Maßnahmen insgesamt 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

Druck für weitere Investitionen

Steigende Baukosten, hohe Mieten und ein begrenztes Angebot stellen Wohnungssuchende in Oberösterreich zunehmend vor Probleme. Die geplante Anpassung könnte ein erster Schritt sein. Ob das Wohnbauprogramm tatsächlich deutlich ausgeweitet wird, bleibt abzuwarten.

Winkler kündigt an, den Druck für weitere Investitionen aufrechtzuerhalten. Sein Ziel: Oberösterreich soll wieder mehr Wohnungen bauen und damit Wohnraum, regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen.

Quelle: https://www.spooe.at/2026/11/03/bewegung-beim-wohnbau-in-oberoesterreich

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