Oberleitungsschaden legt Westbahnstrecke teilweise lahm

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Technische Probleme sorgen seit Donnerstagabend für massive Behinderungen auf der Bahnstrecke zwischen St. Valentin und Linz. Nur zwei von vier Gleisen sind eingeschränkt nutzbar, der Nahverkehr wird über Busse abgewickelt.

Ein Oberleitungsschaden und eine Stellwerksstörung beeinträchtigen seit Freitag die Westbahnstrecke zwischen St. Valentin und Linz erheblich. Nach Angaben der ÖBB können derzeit nur zwei der vier Gleise eingeschränkt befahren werden. Im Fernverkehr führt dies zu Verspätungen und Zugausfällen. Seit Donnerstagabend wird der Nahverkehr über Schienenersatzverkehr mit Bussen abgewickelt.

Wann die Reparaturarbeiten abgeschlossen sein werden, ist laut ÖBB derzeit nicht absehbar. Man arbeite mit Hochdruck an der Schadensbehebung.

Oberleitungskabel schmolz Stellwerkskabel

Ein ÖBB-Sprecher erklärte, dass am Donnerstagabend ein Oberleitungskabel zu Boden gefallen sei. Dieses habe dort weitere Kabel geschmolzen, die zum Stellwerk führen. Die Ursache des technischen Defekts sei unklar.

Notfahrprogramm im Einsatz

Die ÖBB haben ein Notfahrprogramm eingerichtet: Railjet Express Züge (RJX) können die Strecke weiterhin befahren. Intercity-Verbindungen (IC) enden jedoch in St. Valentin beziehungsweise am Linzer Hauptbahnhof.

Die Westbahn verkehrt nur einmal pro Stunde und hält außerplanmäßig in St. Valentin, damit ÖBB-Fahrgäste umsteigen können. Tickets beider Bahnunternehmen werden auf dieser Strecke wechselseitig anerkannt.

Der Güterverkehr muss warten oder wird großräumig umgeleitet.

Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt auf SCOTTY, oebb.at und beim ÖBB Kundenservice unter 05 17 17 über aktuelle Verbindungen informieren.

Quelle: APA

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