Oberösterreich: 25 Jahre Altspeiseöl-Sammlung

Mona HopfingerMona Hopfinger
Olivenöl fließt aus einer Glasflasche in eine Schüssel mit Radieschen und Zitronenscheiben.
© Maria Verkhoturtseva / Pexels (Symbolbild)

Seit einem Vierteljahrhundert sammelt Oberösterreich gebrauchte Speiseöle und Speisefette in gelben Behältern.

In Oberösterreich wird seit 25 Jahren Altspeiseöl getrennt gesammelt und als Rohstoff wiederverwertet. Über 20 Millionen Liter kamen in dieser Zeit zusammen – ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Der Öli ist ein gelber Sammelbehälter für gebrauchte Speiseöle und -fette aus privaten Haushalten. Frittieröle, Bratenfette oder Öle von eingelegten Speisen landen darin statt im Ausguss. Die Behälter werden in Altstoffsammelzentren abgegeben.

Von dort geht es nach Wels in eine Aufbereitungsanlage. Dort werden die Öle gereinigt und anschließend in österreichischen Biodiesel-Raffinerien zu Treibstoff verarbeitet. Das schützt die Kanalisation und macht aus Abfall einen nachhaltigen Treibstoff.

Was in den Öli darf – und was nicht

Gesammelt werden dürfen:

  • Öle von eingelegten Speisen

  • gebrauchte Frittier- und Bratöle sowie -fette

  • schlecht gewordene oder abgelaufene Speiseöle und Speisefette

Nicht in den Öli gehören:

  • Mayonnaise, Saucen und Dressings, Speisereste

  • Mineral-, Motor- und Schmieröle, Chemikalien und andere Flüssigkeiten

Rapsöl als Dankeschön im November

Im November läuft eine Jubiläumsaktion: Wer einen Öli in einem Altstoffsammelzentrum des Bezirks abgibt, erhält eine Flasche Hausruck-Rapsöl aus Aistersheim. Die Aktion gilt, solange der Vorrat reicht.

Quelle: https://reichenau-haibach-ottenschlag.gem2go.page/Oeli-Aktionsmonat_November_2026

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