Obersteirische Molkerei stimmt für Fusion mit Berglandmilch

Pia ProdingerPia Prodinger
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Die Genossenschafter der Obersteirischen Molkerei haben am Dienstag mit großer Mehrheit für einen Zusammenschluss mit der Berglandmilch votiert. Nun müssen noch die oberösterreichische Genossenschaft und die Wettbewerbsbehörde zustimmen.

Bei der Generalversammlung in Kobenz im Bezirk Murtal sprachen sich 92 Prozent der Stimmberechtigten für die Fusion aus. Von 791 Stimmberechtigten votierten 714 dafür, 60 dagegen. Erforderlich war eine Zweidrittelmehrheit. Dies berichtete der ORF Steiermark online.

Die Abstimmung betraf die Eingliederung der Milchsparte der Obersteirischen Molkerei (OM) in die Berglandmilch eGen. Rund 1.200 steirische Bauern beliefern die Obersteirische Molkerei mit Milch.

Berglandmilch und Wettbewerbsbehörde müssen noch entscheiden

Nach dem Votum der steirischen Genossenschafter sind nun die Gremien der Berglandmilch am Zug. Bei einer Zustimmung muss die Bundeswettbewerbsbehörde die Transaktion genehmigen.

Die Berglandmilch bestätigte am Dienstagnachmittag, dass man mit der Obersteirischen Molkerei in intensive Verhandlungen eingestiegen sei. Es gehe um die Herauslösung des operativen Molkereigeschäfts und dessen Einbringung in die Berglandmilch. Andere Unternehmensbereiche der Obersteirischen Molkerei wie die Landforst Lagerhaus & CO KG oder die Öforst Forsttechnik GmbH wären davon nicht betroffen.

Größte und viertgrößte Molkerei Österreichs

Die Berglandmilch gehört als Genossenschaft über 10.000 Milchbauern und ist mit einem Umsatz von zuletzt über 1,3 Milliarden Euro die mit Abstand größte Molkerei in Österreich. Die Obersteirische Molkerei ist mit einem Jahresumsatz von 390 Millionen Euro der viertgrößte heimische Milchverarbeiter.

Quelle: APA

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