Oberwart verliert nach Roter Karte 0:2 gegen Donau

Mona HopfingerMona Hopfinger
Fußballspieler Stefan Pongratz springt mit Gegenspieler zum Kopfball im Spiel auf einem Rasenplatz.
© sv-oberwart.at

Die SV Klöcher Bau Oberwart kassierte in der sechsten Runde der Regionalliga Ost eine Heimniederlage. Gegen den SV Donau unterlag das Team von Trainer Gernot Plassnegger mit 0:2. Ein Platzverweis in der 55. Minute brachte die Wende.

Die SV Klöcher Bau Oberwart musste sich am Wochenende dem SV Donau geschlagen geben. In der sechsten Runde der Regionalliga Ost setzte es für die Mannschaft von Gernot Plassnegger eine 0:2-Heimniederlage. Nach vielversprechendem Beginn kippte die Partie durch einen Platzverweis, die Gäste nutzten die Überzahl konsequent.

Oberwart erwischte den besseren Start und übernahm in den ersten 15 Minuten das Kommando. Die Heimelf baute Druck auf, ging früh in die Zweikämpfe und verlagerte das Geschehen in die Hälfte der Gäste. Die SVO zeigte sich präsent und suchte immer wieder den Weg nach vorne.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand Donau jedoch besser ins Spiel. Die Gäste wurden aggressiver, standen kompakter und hielten Oberwart zunehmend vom eigenen Tor fern. Die Heimelf tat sich schwerer, klare Lösungen zu finden und Angriffe sauber zu Ende zu spielen. Ein intensives Duell entwickelte sich, große Torchancen blieben aber Mangelware. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Platzverweis bringt die Wende

Nach dem Seitenwechsel wurde die Aufgabe für Oberwart deutlich schwieriger. In der 55. Minute sah Nermin Bajraktarevic die Rote Karte. Die SVO musste die restliche Partie in Unterzahl bestreiten. Dieser Moment veränderte das Spiel spürbar – Donau bekam mehr Räume, während die Heimelf noch kompakter stehen musste.

Nur fünf Minuten später nutzten die Gäste die neue Situation aus. Paul Staudinger brachte den SV Donau in der 60. Minute mit 0:1 in Führung. Für Oberwart war der Treffer besonders bitter, weil kaum Zeit blieb, sich nach dem Platzverweis neu zu ordnen.

Die SVO kämpfte trotz Unterzahl um den Anschluss und arbeitete konsequent gegen den Ball, um Umschaltmomente zu erzwingen. Im letzten Drittel mangelte es jedoch an der nötigen Präzision, um Donau nachhaltig unter Druck zu setzen. Die Gäste verteidigten ihre Führung clever und lauerten auf Räume.

Mitrovic macht den Deckel drauf

In der Schlussphase musste Oberwart offensiver agieren und öffnete damit Donau Räume für Konter. In der 83. Minute traf der eingewechselte Martin Mitrovic nach einer solchen Umschaltsituation zum 0:2 – die Vorentscheidung.

Für die SV Klöcher Bau Oberwart setzte es eine Heimniederlage. Nach ordentlichem Beginn konnte die Mannschaft ihr Niveau nicht über die volle Spielzeit halten – der Platzverweis in der zweiten Halbzeit erwies sich als Wendepunkt. Donau präsentierte sich geschlossen, nutzte die entscheidenden Szenen konsequent und entführte die drei Punkte.

Quelle: https://www.sv-oberwart.at/nichts-zu-holen-gegen-donau

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