Obrist-Insolvenz: Nächste Firma mit 1,95 Mio. Euro pleite

Die Pleite der Vorarlberger Obrist-Gruppe zieht weitere Kreise: Nun hat es auch die Obrist Engineering GmbH in Lustenau erwischt. Das Landesgericht Feldkirch eröffnete das Konkursverfahren über die Firma mit Verbindlichkeiten von rund 1,95 Millionen Euro.
Das Landesgericht Feldkirch hat das Konkursverfahren über die Obrist Engineering GmbH in Lustenau eröffnet. Laut KSV 1870 und Alpenländischem Kreditorenverband sind 25 Mitarbeiter und sechs Gläubiger betroffen. Die Schulden belaufen sich auf etwa 1,95 Millionen Euro, fast ausschließlich Kreditverbindlichkeiten.
Verflechtung mit anderen Obrist-Firmen
Als Insolvenzursache nennen die Gläubigerschützer die enge Verflechtung mit den bereits insolventen Schwestergesellschaften Obrist Powertrain GmbH und Obrist Technologies GmbH. Zwischen den Firmen bestehen wechselseitige Forderungen und Schulden. Zusätzlich habe die Hausbank die Kreditlinie nicht verlängert, wodurch die Zahlungsunfähigkeit eintrat.
Gesamtschulden steigen auf über 30 Millionen
Ende September waren bereits die beiden anderen Obrist-Gesellschaften in Konkurs gegangen – mit Verbindlichkeiten von knapp 25 Millionen Euro. Auch die bayerische Schwestergesellschaft Obrist DE, zuständig für Marketing, Entwicklung und Vertrieb, ist insolvent. Dort liegen die Schulden bei 6,8 Millionen Euro.
Quelle: APA
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