Ochse aus Felsspalte mit Hubschrauber gerettet

Pia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein neun Monate altes Rind ist in rund 2.000 Meter Seehöhe am Kufstein in eine Doline zwischen Felsen gestürzt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Das verletzte Tier wurde nach einer aufwendigen Aktion per Hubschrauber ins Tal geflogen, so der ORF.

Das junge Tier blieb verletzt und geschwächt in der Felsspalte zurück, während der Besitzer die restliche Herde in sicheres Weidegebiet brachte. Ein Tierarzt, der Landwirt und Einsatzkräfte der Bergrettung erreichten den Ochsen nach einem etwa 45-minütigen Aufstieg.

Vor Ort versorgten die Helfer das Rind zunächst mit Infusionen. Der Besitzer transportierte mehr als 20 Liter Trinkwasser sowie Kraft- und Zusatzfutter auf den Berg.

Bergung aus Tierschutzgründen veranlasst

Nach Abstimmung mit der Veterinärdirektion des Landes Steiermark wurde aus Tierschutzgründen rasch eine Hubschrauberbergung organisiert. An dem Einsatz beteiligten sich das auf Tierbergungen spezialisierte Unternehmen Heli Austria sowie fünf Mitglieder der Bergrettung Haus.

Die Retter stiegen mit einem Bergenetz mehrere Höhenmeter in die Felsspalte hinab und legten den Ochsen vorsichtig hinein. Anschließend transportierte der Hubschrauber das Tier sicher ins Tal.

Tier begann sofort zu fressen

Auf der Wiese angekommen, zeigte sich der Erfolg der Rettung unmittelbar: Das junge Rind begann sofort, das bereitgestellte Futter zu fressen. Nach tierärztlicher Untersuchung und Behandlung gehen die Veterinäre davon aus, dass einer vollständigen Genesung nichts im Wege steht.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3362664/

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