Ö1 Kulturtalk widmet sich Kleinstfestivals in Österreich

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Am Sonntag, 19. Juli, diskutiert Johann Kneihs in der Sendung „Ö1 Kulturtalk“ um 18.15 Uhr mit zwei Kulturjournalisten über die Herausforderungen und Strategien kleiner Festivals. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich kleinere Veranstalter gegen etablierte Großereignisse behaupten können.

Der „Ö1 Kulturtalk“ beleuchtet am 19. Juli die Situation von Kleinfestivals in Österreich. Moderator Johann Kneihs empfängt dazu die freie Journalistin Julia Schafferhofer und Ewald Baringer von der APA und den „Niederösterreichischen Nachrichten“.

Die Bandbreite kleiner Festivals reicht von bewährten Formaten bis zu experimentellen Ansätzen. Die Gäste diskutieren, welche künstlerischen und strategischen Wege kleinere Veranstalter einschlagen, um sich neben großen Kulturereignissen zu positionieren.

Ein zentrales Thema ist der sogenannte Matthäus-Effekt: Die öffentliche Aufmerksamkeit konzentriert sich häufig auf bereits bekannte und etablierte Veranstalter, während neue oder kleinere Festivals übersehen werden. Die Sendung geht der Frage nach, wie es neuen Festivals dennoch gelingen kann, sich zu etablieren.

Julia Schafferhofer schreibt unter anderem für „Nachtkritik“ und ist Jurymitglied beim Nestroy-Theaterpreis. Ewald Baringer arbeitet seit vielen Jahren als Kulturredakteur für die APA und die „NÖN“.

Im Gespräch berichten die beiden Journalisten von aktuellen Produktionen verschiedener Kleinfestivals: von der Inszenierung „Mein Freund“ bei den Nestroyspielen Schwechat, von Konzerten bei den Meisterklassen Gutenstein, vom Kulturfestival Südalpenraum in Sankt Daniel, den Theatertagen Weißenbach im steirischen Ennstal sowie von George Orwells „Ministerium der Wahrheit“ bei den Sommerspielen Melk.

Das detaillierte Programm von Ö1 ist unter https://oe1.orf.at abrufbar.

Quelle: OTS

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