ÖBB nehmen erweiterte Lehrwerkstatt in Graz in Betrieb

Pia ProdingerPia Prodinger
3D-Drucker mit Werkzeugen und Bauteilen auf einem Tisch, daneben Baupläne
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Österreichischen Bundesbahnen haben ihre Lehrwerkstätte in Graz um 1,7 Millionen Euro ausgebaut. Seit März entstanden auf 640 Quadratmetern zusätzlicher Fläche neue Labor- und Schulungsräume, so der ORF.

Die ÖBB haben ihre Lehrwerkstätte in Graz seit März um 640 Quadratmeter erweitert. Die Investition betrug 1,7 Millionen Euro. Auf der neuen Fläche wurden Labor- und Schulungsräume, EDV-Räume, ein Elektrolabor sowie Sozialräume geschaffen.

Mario Nachtnebel, Leiter der Grazer ÖBB-Lehrwerkstätte, sieht darin mehrere Vorteile: „Der Vorteil ist eine erhöhte Lehrlingszahl, damit wir auch mehr jugendlichen die Möglichkeit anbieten können, eine Lehre anzufangen aber auch, dass neue Know-how, das in der Industrie benötigt wird, zu vermitteln.“

Neue Ausbildung im 3D-Druck

Am Standort Graz wird nun auch eine neue Ausbildung im Bereich 3D-Druck angeboten. Nachtnebel erklärte, dass der 3D-Scanner in bestimmten Fachbereichen eine schnelle und einfache Alternative zu Computer-aided Design darstelle. Objekte könnten in kurzer Zeit gescannt und wiederhergestellt werden.

Durch die Erweiterung können pro Jahr rund 20 zusätzliche Lehrlinge in Graz aufgenommen werden. Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) besuchte die Lehrwerkstätte und bezeichnete das neue Ausbildungsjahr der ÖBB als ein Jahr der Superlative.

Österreichweit haben Anfang September mehr als 720 Jugendliche ihre Lehre bei den ÖBB begonnen. Im gesamten Konzern befinden sich laut Hanke damit rund 2.400 Lehrlinge in Ausbildung – so viele wie noch nie.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3370201/

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