ÖBB schreiben Baurecht für 400 Wohnungen in Villach aus

Auf einer brachliegenden Fläche beim Villacher Westbahnhof soll ein neues Stadtquartier mit rund 400 Wohnungen entstehen. Die ÖBB vergeben das Baurecht für 80 Jahre, die Hälfte der Wohnungen soll gefördert werden, so der ORF.
Die ÖBB haben das Baurecht für 80 Jahre auf einem ungenutzten Areal neben dem Westbahnhof in Villach ausgeschrieben. Laut einer Aussendung vom Freitag soll dort ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, Arbeitsplätzen und Freiflächen realisiert werden.
Insgesamt sind rund 400 Wohnungen geplant. Die Stadt Villach hofft, dass die Hälfte davon gefördert und damit leistbar wird.
Projekt basiert auf Architekturwettbewerb
Das Vorhaben geht auf den europäischen Architekturwettbewerb EUROPAN E15 zurück. Stadt, Land und ÖBB haben in den vergangenen Jahren gemeinsam die städtebaulichen und gestalterischen Vorgaben entwickelt und in einem Qualitätshandbuch festgehalten.
Die Energieversorgung des neuen Quartiers soll hauptsächlich über Photovoltaik auf den Gebäudedächern erfolgen. Geplant sind drei Bauabschnitte mit Gebäuden von drei bis fünf Geschossen, an einigen Stellen sind bis zu sieben Stockwerke möglich.
Knapp ein Drittel der Fläche, 5.000 Quadratmeter, soll als Grünraum erhalten bleiben. Das Areal ist über den nahegelegenen Bahnhof und die Bushaltestelle „CHS Villach Westbahnhof“ direkt an den öffentlichen Verkehr angebunden.
Start 2028 geplant
Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) bezeichnet das Vorhaben als eines der bedeutendsten Stadtentwicklungskonzepte in Villach. Das Baurecht soll mit 1. Jänner 2028 beginnen.
Interessierte Bauträger können sich bis 17. Dezember heuer registrieren.
Worüber spricht Villach morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.