ÖGK warnt vor neuer Betrugsmasche mit falschen E-Mails

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) schlägt Alarm: Betrüger verschicken derzeit vermehrt gefälschte E-Mails, SMS und tätigen Anrufe im Namen der Kasse. Ziel ist es, an sensible Daten von Versicherten zu gelangen.

Derzeit sind wieder verstärkt betrügerische Nachrichten im Umlauf, die angeblich von der ÖGK stammen. Ab Mitte Oktober informiert die Gesundheitskasse verstärkt über das Thema Phishing auf ihrer Website und in den sozialen Medien. Zudem beteiligt sich die ÖGK an der Awareness-Kampagne #10TageGegenPhishing, die über gängige Internet-Betrugsmaschen aufklärt.

Falsche Leistungsauszahlungen als Köder

In den aktuellen Phishing-E-Mails wird den Empfängern eine angeblich ausstehende Leistungsauszahlung versprochen. Die Nachrichten verlangen die Aktualisierung von Bankdaten, um eine Gutschrift zu ermöglichen. Auch über SMS versuchen Kriminelle derzeit, an persönliche Informationen zu kommen. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre Daten über einen enthaltenen Link zu aktualisieren.

Mit diesen gefälschten Nachrichten wollen Betrüger an Konto- und Anmeldedaten gelangen. Wer den Anweisungen folgt, erhält nicht das versprochene Geld. Stattdessen werden sensible Kontodaten preisgegeben und riskieren Missbrauch.

Betrügerische Anrufe mit Lichttherapie-Angebot

Eine weitere Betrugsmasche, die momentan wieder häufiger auftritt, sind Anrufe von meist weiblichen Personen. Diese beziehen sich auf die ÖGK und bieten im Rahmen eines Hausbesuchs das Ausprobieren einer kostenlosen Lichttherapie an. Die ÖGK rät dringend davon ab, auf solche Angebote einzugehen oder persönliche Daten bekannt zu geben.

Woran man Phishing-Nachrichten erkennt

Empfänger sollten besonders bei Nachrichten mit unpersönlicher Anrede wie „Sehr geehrter Kunde!“ vorsichtig sein. Auch unseriöse Absenderadressen und Betreffzeilen sind Warnsignale. Kurze Fristen, die einen Vorgang innerhalb weniger Tage verlangen, sollen Zeitdruck erzeugen und zu unüberlegten Klicks verleiten.

So schützen sich Versicherte

Die ÖGK fordert niemals per E-Mail oder SMS dazu auf, sensible Daten über einen Direktlink oder Button zu ändern. Versicherte sollten nicht auf Links oder Buttons klicken, da diese auf betrügerische Seiten führen. Persönliche Daten, Passwörter und PINs dürfen niemals weitergegeben werden.

Für Änderungen sollte ausschließlich die offizielle Meine ÖGK-App oder die Webadresse durch direktes Eintippen in den Browser genutzt werden. Für einen sicheren Datenaustausch empfiehlt die ÖGK das Serviceportal Meine ÖGK mit dem ID-Austria-Login.

Rückgang der Fälle, aber weiter Vorsicht nötig

Auf der ÖGK-Website gibt es unter „Betrugswarnungen der ÖGK“ detaillierte Hinweise zu aktuellen Betrugswarnungen und die Möglichkeit, einen Betrugsversuch zu melden. Im Vergleich zum Vorjahr konnte 2026 ein deutlicher Rückgang der gemeldeten Phishing-Fälle verzeichnet werden. Die aktuell wieder vermehrt auftretenden Nachrichten zeigen jedoch, dass weiterhin Vorsicht geboten ist.

Quelle: https://www.bad-traunstein.at/buergerservice/aktuelles/gemeindenachrichten/nachricht/oegk-raet-zu-vorsicht-erneut-betrugsversuche-im-namen-der-oegk-im-umlauf

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