Oekostrom AG steigert Erzeugungskapazität um 27 Megawatt

Mathias FischerMathias Fischer
© Diego Vivanco / Pexels (Symbolbild)

Das österreichische Energieunternehmen hat im ersten Halbjahr 2026 seine Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen deutlich ausgebaut. Mit neuen Photovoltaikanlagen und dem ersten Hybridkraftwerk verbesserte sich auch das wirtschaftliche Ergebnis.

Die oekostrom AG hat im ersten Halbjahr 2026 ein Ergebnis von 603.000 Euro erzielt und damit ihre wirtschaftliche Lage gegenüber dem Vorjahr verbessert. Das Unternehmen baute seine Kapazitäten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien massiv aus.

In Parndorf, Herbstheim und Burgkirchen gingen neue Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 27 Megawatt ans Netz. Zum Stichtag 30. Juni 2026 verfügte das Unternehmen über eine installierte Leistung von insgesamt 130 Megawatt, inklusive Fremdanteilen.

Die Stromproduktion aus eigenen Wind- und Solaranlagen stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um mehr als zehn Prozent auf rund 105 Gigawattstunden.

Erstes Hybridkraftwerk mit Batteriespeicher

In Parndorf wurde ein Batteriespeicher genehmigt, der das erste Hybridkraftwerk in der Geschichte der oekostrom AG komplettiert. Die Anlage besteht aus zwölf Windenergieanlagen und einer Groß-Photovoltaikanlage. Der Speicher soll künftig Erzeugungsspitzen abfedern und zwischenspeichern.

Mit oekostrom neo brachte das Unternehmen eine Lösung zur Vermarktung von Batteriespeichern auf den Markt. Zudem wurde mit der HandelGrün GmbH in Hamburg eine Tochtergesellschaft aufgebaut, um am deutschen Markt zusätzliche Potenziale zu erschließen.

Fokus auf Kundenbindung statt Neukundenakquise

Am österreichischen Strommarkt setzte die oekostrom AG im ersten Halbjahr auf die Bindung bestehender Kundinnen und Kunden statt auf aggressive Neukundengewinnung. Das Unternehmen konzentrierte sich auf langfristig profitable Kundenbeziehungen.

Durch Digitalisierung, Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen wurden Prozesse verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht.

Kapitalerhöhung im Herbst geplant

Für die zweite Jahreshälfte plant die oekostrom AG eine Kapitalerhöhung im Herbst 2026. Damit soll der Ausbau erneuerbarer Energien und der Wachstumskurs weiter vorangetrieben werden.

Das Unternehmen sieht sich dank seines integrierten Geschäftsmodells und neuer Geschäftsfelder im Bereich Speicher- und Flexibilitätslösungen gut für die Zukunft positioniert.

Quelle: OTS

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