Österreich holt Gold und Bronze bei Erste-Hilfe-EM

Mathias FischerMathias Fischer
Österreichische Flagge bei Siegerehrung mit Preisträgern und Funktionären
© Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ)

Beim internationalen Samariter-Wettbewerb in Oggau traten junge Ersthelfer aus zwölf Ländern gegeneinander an. Die österreichischen Teams sicherten sich in beiden Altersklassen Podestplätze.

Von 22. bis 26. Juli verwandelte sich Oggau im Burgenland in das Zentrum der europäischen Samariterbewegung. Beim SAM.I. Contest 2026 maßen sich Jugendliche aus zwölf Nationen – darunter Lettland, Rumänien, Deutschland, Italien und Malta – in anspruchsvollen Erste-Hilfe-Szenarien.

Die Teilnehmer mussten an zwölf Einsatzstationen ihr Können demonstrieren. Das Spektrum reichte von Fahrrad- und Scooterunfällen über allergische Reaktionen bis zu Forst- und Badeunfällen. Erfahrene Lehrsanitäter bewerteten die Leistungen, während Figuranten für authentische Notfallsituationen sorgten. Neben fachlicher Kompetenz und raschem Handeln stand vor allem die Teamarbeit im Mittelpunkt.

Doppelerfolg für Österreich

In der Altersgruppe 16 bis 21 Jahre triumphierte der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs vor der Fédération des Secouristes Français Croix Blanche und dem Landesrettungsverein Weißes Kreuz. Bei den 12- bis 15-Jährigen holte das Weiße Kreuz den Sieg, gefolgt vom ASSR Slowakai. Bronze ging an den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Die Siegerehrung nahmen SAM.I.-Präsident Knut Fleckenstein, die Vizepräsidenten Ivo Bonamico und Reinhard Hundsmüller sowie Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, vor.

Mehr als nur Wettbewerb

„Der Bewerb zeigt eindrucksvoll, wie engagiert, kompetent und motiviert unsere jungen Samariterinnen und Samariter sind. Neben fachlichem Können entstehen hier internationale Freundschaften und ein starkes Miteinander über Ländergrenzen hinweg“, betonte Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Der Wettbewerb gilt als Höhepunkt in der Ausbildung junger Samariter. Das gemeinsame Camp bot den Teilnehmern die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und andere Kulturen kennenzulernen.

Knut Fleckenstein würdigte die Veranstaltung als wichtigen Beitrag für ein geeintes Europa und eine starke Samariterbewegung. Er gratulierte allen Gewinnern zu ihren hervorragenden Leistungen und dankte den Betreuern, Figuranten und Helfern für ihren Einsatz.

In zwei Jahren findet der nächste SAM.I. Contest statt. Für die jungen Samariter beginnt bereits jetzt die Vorbereitung auf die kommende Herausforderung.

Quelle: https://www.samariterbund.net/aktuell/detail/top-erste-hilfe-teams-europas-17517

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