Österreichs Junggärtnerinnen holen Gold in Polen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Beim elften Europäischen Berufswettbewerb für Junggärtnerinnen und Junggärtner in Polen hat das österreichische Team die Goldmedaille gewonnen. Drei Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Bundesländern setzten sich gegen 22 weitere Teams durch.

Das österreichische Frauenteam hat beim elften Europäischen Berufswettbewerb für Junggärtnerinnen und Junggärtner in Polen die Goldmedaille errungen. Die drei Siegerinnen stammen aus verschiedenen Ausbildungseinrichtungen: Anika Hiermann absolvierte die Fachschule Langenlois in Niederösterreich, Alina Lichtenwallner die Fachschule Ritzlhof in Oberösterreich und Marie-Theres Schwaiger die Berufsschule Großwilfersdorf in der Steiermark. Als Teamleiter fungierte Rene Pollross, der Vorsitzende des Österreichischen Junggärtnerverbandes. Das österreichische Männerteam erreichte den vierten Platz.

An dem dreitägigen Wettbewerb an der Landwirtschaftsschule in Bielsko-Biała beteiligten sich 23 Teams aus 13 europäischen Ländern. Österreich wurde von den jeweiligen Jahrgangsbesten der beiden letzten Staatsmeisterschaften vertreten. Die Vorbereitung auf den Bewerb erfolgte an der Gartenbauschule Langenlois unter der Leitung von Abteilungsvorstand Helmut Jäger.

Zweiter Sieg in Folge für Österreich

Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungs-Landesrätin, gratulierte zum Erfolg: „Österreich scheint Gold bei den Junggärtnerinnen abonniert zu haben: Vor zwei Jahren siegten die österreichischen Junggärtnerinnen beim Berufswettbewerb in Würzburg, nun konnte der Erfolg wiederholt werden.“ Die Landesrätin betonte, dass die Ausbildung an den heimischen Gartenbauschulen hohe Qualitätsstandards setze und solche Erfolge ermögliche. Sie dankte Abteilungsvorstand Jäger und Teamleiter Pollross für die Betreuung beim Wettbewerb.

Helmut Jäger und Rene Pollross zeigten sich erfreut über den Erfolg: Dank der engagierten Bildungsarbeit an den österreichischen Gartenbauschulen befänden sich die Junggärtnerinnen und Junggärtner im Höhenflug. Um europaweit an der Spitze zu stehen, seien neben fundiertem Wissen und handwerklichen Fähigkeiten auch Nervenstärke notwendig.

Praktische Aufgaben aus Gartenbau und Floristik

Der Wettbewerb konzentrierte sich auf praktische Aufgaben, die die Teams über drei Tage hinweg bewältigen mussten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten ihr Können und ihre Kreativität in verschiedenen gärtnerischen Fachsparten unter Beweis. Auf dem Programm standen sowohl gärtnerische Arbeiten aus dem Berufsalltag als auch anspruchsvolle Aufgaben aus Gartenbau und Floristik, die Flexibilität und Teamgeist erforderten.

Quelle: OTS

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