ÖVP kritisiert FPÖ wegen Ardo-Schließung scharf

Der niederösterreichische ÖVP-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner weist Kritik von FPÖ-Nationalrat Peter Schmiedlechner zur Ardo-Schließung zurück. Zauner fordert gemeinsamen Druck auf das Unternehmen statt politischer Auseinandersetzung.
Matthias Zauner, Landesgeschäftsführer der Volkspartei Niederösterreich, reagiert mit scharfer Kritik auf eine Aussendung des FPÖ-Nationalrats Peter Schmiedlechner zur Ardo-Schließung. Zauner wirft Schmiedlechner vor, bei den Verhandlungen mit Ardo nicht anwesend gewesen zu sein und die Gespräche daher nicht zu kennen.
Sowohl Bund als auch Land hätten ihre Unterstützung angeboten, dennoch halte Ardo an der Schließung fest, so Zauner. Er fordert die FPÖ auf, ihre Energie nicht für politisches Kleingeld zu verschwenden.
Aufruf zu gemeinsamem Vorgehen
Stattdessen solle die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP den Druck auf die Verantwortlichen von Ardo erhöhen, fordert der ÖVP-Landesgeschäftsführer. „Hier geht es um Arbeitsplätze, Bauern und eine regionale Wertschöpfungskette. Dafür braucht es Lösungen am Verhandlungstisch und keine Stammtischparolen“, so Zauner.
Quelle: OTS
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