ÖVP Niederösterreich nominiert Mikl-Leitner als Spitzenkandidatin

Die Volkspartei Niederösterreich hat am Donnerstag ihr Spitzenteam für die Landtagswahl 2028 beschlossen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wird die Landesliste anführen. Zudem wurden statutarische Beschlüsse für die Wahl einstimmig gefasst.
Der Landesparteivorstand der Volkspartei Niederösterreich hat in seiner Sitzung am Donnerstag die Weichen für die Landtagswahl 2028 gestellt. Johanna Mikl-Leitner wird als Spitzenkandidatin die Landesliste anführen. Das Spitzenteam umfasst neben der Landeshauptfrau auch Stephan Pernkopf, Christiane Teschl-Hofmeister, Toni Kasser, Karl Wilfing, Kurt Hackl und Matthias Zauner. Die Nominierung erfolgte einstimmig.
Die Partei setzt bei der kommenden Wahl erneut auf ein Vorzugsstimmensystem auf Regionalwahlkreisebene. Wählerinnen und Wähler können damit die Abgeordneten direkt in den Landtag wählen, wie Landesgeschäftsführer Zauner erklärte. Amtierende Abgeordnete erhalten einen Bonus von 5 Prozent auf Basis der im Wahlkreis abgegebenen ÖVP-Stimmen.
Wirtschaft und Gesundheit als Schwerpunkte
Bei der Sitzung wurde auch die politische Arbeit der kommenden Monate thematisiert. Im Zentrum stehen die Bereiche Wirtschaft, Arbeit, Gesundheit und Kinderbetreuung.
Die Taskforce Wirtschaft soll zu schnelleren Genehmigungsverfahren führen. Jede Gewerbebehörde in Niederösterreich soll künftig als Beschleunigungsbehörde fungieren, so Mikl-Leitner. Mit dem Gesundheitsplan 2040+ werde das größte Reformpaket der Landesregierung umgesetzt, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfähig zu machen.
Die Kinderbetreuungsoffensive befindet sich im fünften Jahr der Umsetzung. Bis Herbst nächsten Jahres soll ein Meilenstein bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht werden, erklärte die Landeshauptfrau.
Mikl-Leitner betonte, die Partei gehe weiter ihren eigenständigen, niederösterreichischen Weg. „Leistung, Eigenverantwortung und Hausverstand stehen dabei im Mittelpunkt“, sagte sie. Das gemeinsame Ziel sei es, für die beste Zukunft der Kinder zu sorgen.
Quelle: OTS
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